Über White Widow
Steckbrief
| Züchter | Holy Hemp |
|---|---|
| Samenart | Autoflower |
| Genetik | Sativa-dominant |
| Abstammung | Brazilian Sativa x Indian Indica |
| THC | Sehr hoch (ab 25 % THC) |
| Saat bis Ernte | 70–77 Tage (10–11 Wochen) |
| Größe / Ertrag | M (Skala M · L · XL) |
| Höhe drinnen | 50–100 cm (Wuchshöhe laut Züchter, ohne Indoor/Outdoor-Trennung) |
| Ertrag drinnen | bis 450 g/m² |
| Ertrag draußen | bis 240 g/Pflanze |
| Geschmack | Erdige, Harzige & Würzige Noten, Zitrus & Spritzig, Pine, Süß |
| Terpene | Myrcen, Caryophyllen und Pinen |
| Erfahrung | Einsteiger |
| Profil laut Züchter | Entspannend, Ausgeglichen, Euphorisch |
Anbau
Autoflower: blüht nach Zeitplan
Als Autoflower blüht White Widow nach eigenem Zeitplan. Sie geht nicht über die Lichtdauer in die Blüte, sondern nach einigen Wochen Wachstum von selbst. Einen Lichtwechsel auf 12 Stunden brauchst du deshalb nicht, und draußen kannst du auch im Frühsommer noch aussäen.
Autoflower bleiben meist kompakter als photoperiodische Sorten und passen gut in kleine Zelte oder auf den Balkon. Die innere Uhr läuft ab der Keimung. Was du in den ersten Wochen verpasst, holst du später kaum auf, also säst du am besten gleich ins endgültige Gefäß.
Größe und Ertrag: M
In unserer Skala aus M, L und XL steht White Widow mit der Klasse M am unteren Ende. Gemeint ist eine eher kompakte Pflanze mit moderatem Ertrag.
Für viele Grows ist das genau richtig. Kleine Pflanzen passen in niedrige Zelte oder auf den Balkon und lassen sich leicht versorgen. Ist die Sorte photoperiodisch, holst du mit Training und einer etwas längeren Wachstumsphase mehr heraus. Was am Ende im Glas landet, entscheiden Licht, Topfgröße und deine Pflege.
Gut für Einsteiger
White Widow gilt als dankbare Sorte für deinen ersten Anbau. Sie verzeiht kleine Fehler beim Gießen und Düngen eher als anspruchsvolle Genetiken und wächst ohne viel Training gleichmäßig.
Starte mit wenig Dünger, gieße erst, wenn der Topf spürbar leichter ist, und halte die Temperatur stabil. So lernst du die Grundlagen, ohne dass gleich die ganze Ernte daran hängt. Mehr Tipps zum Start findest du in unserem Blog.
High THC
High THC steht bei Sorten, für die der Züchter einen besonders hohen THC-Gehalt angibt. Gemessen wird an Blüten aus seinen eigenen Grows, und nicht jedes Labor arbeitet gleich. Werte verschiedener Züchter lassen sich deshalb nur grob vergleichen.
Die Zahl zeigt, was in der Genetik von White Widow stecken kann. Wie nah deine Pflanzen daran kommen, hängt von kräftigem Licht, einem Grow ohne große Stressphasen und dem richtigen Erntezeitpunkt ab.
Aroma & Terpene
Erdig, harzig, würzig
Im Aroma von White Widow dominieren erdige, harzige und würzige Töne, die an Waldboden, Holz, Kräuter oder Weihrauch erinnern. Erdige Noten deuten oft auf Myrcen hin, würzig-holzige auf Beta-Caryophyllen und Humulen. Laut Sortenangabe prägen Myrcen, Caryophyllen und Pinen das Profil von White Widow.
Caryophyllen und Humulen sind schwere Sesquiterpene und verdunsten langsamer als frische Monoterpene. Deshalb hält sich eine würzige Grundnote oft länger als die frischen Spitzen. Ganz ohne Verlust geht es trotzdem nicht: Auch harzige Sorten verlieren in einem warmen, offenen Glas Aroma.
Zitrusfrisch und spritzig
Im Aroma von White Widow stehen frische Zitrusnoten im Vordergrund, oft mit Anklängen an Zitrone, Limette oder Orangenschale. Hinter Zitrusduft in Hanf steckt meist Limonen, teils auch Terpinolen. Laut Sortenangabe prägen Myrcen, Caryophyllen und Pinen das Profil von White Widow.
Welche Terpene eine Pflanze bildet, legt vor allem ihre Genetik fest. Licht, Erntezeitpunkt und Trocknung verschieben nur die Mengen. Limonen gehört zu den leichten Monoterpenen und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. Kühl, dunkel und mit wenig Luft im Glas bleibt die frische Spitze am längsten erhalten.
Pine: Kiefer und Wald
White Widow duftet nach Kiefernnadeln, Harz und frischem Wald. Kiefernduft in Hanf stammt meist von Alpha- und Beta-Pinen, die auch in Nadelbäumen, Rosmarin und Basilikum vorkommen. Für White Widow nennt die Sortenangabe Myrcen, Caryophyllen und Pinen.
Mit rund 155 °C hat Alpha-Pinen den niedrigsten Siedepunkt der großen Hanfterpene. Bei 25 °C ist es rund 30-mal so flüchtig wie Linalool. Grower trocknen deshalb am besten langsam, lagern danach kühl und dunkel und öffnen das Glas nicht unnötig.
Süß
White Widow wird mit einem süßen Aroma beschrieben. Süße ist ein Eindruck der Nase und lässt sich keinem einzelnen Terpen sicher zuordnen. Leicht süßliche Töne bringen zum Beispiel Linalool und Ocimen mit, die nebenbei blumig oder krautig riechen. Laut Sortenangabe gehören Myrcen, Caryophyllen und Pinen zum Profil von White Widow. Die Elternlinie von White Widow: Brazilian Sativa x Indian Indica.
Süße, leichte Noten verfliegen beim Trocknen schneller als schwere, würzige. Kühl, dunkel und luftdicht gelagert, bleibt mehr davon erhalten.
Myrcen: erdig und fruchtig
Myrcen ist in vielen Hanfsorten das häufigste Terpen. Es riecht erdig, leicht moschusartig und nach reifen Früchten, manche sagen auch nach Hopfen. Außerhalb von Hanf steckt Myrcen in Hopfen, Zitronengras, Thymian, Lorbeer und Mango. Bei White Widow gehört Myrcen laut Sortenangabe zum Terpenprofil, das ganze Profil: Myrcen, Caryophyllen und Pinen.
Als leichtes Monoterpen siedet Myrcen bei rund 168 °C und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. In einer älteren Messreihe von Ross und ElSohly (1996) sank sein Anteil am Blütenöl nach Trocknung und drei Monaten Lagerung von 67 auf 33 Prozent.
Caryophyllen: Pfeffer und Nelke
Beta-Caryophyllen riecht pfeffrig, würzig und holzig. Du kennst es aus schwarzem Pfeffer, Gewürznelke, Oregano und Rosmarin. Als Sesquiterpen mit 15 Kohlenstoffatomen ist es schwerer als die frischen Monoterpene und siedet erst bei rund 263 °C. Laut Sortenangabe gehört Caryophyllen bei White Widow zum Terpenprofil: Myrcen, Caryophyllen und Pinen.
In Laborproben steigt und fällt es fast immer zusammen mit Humulen. An der Luft reagiert es langsam zu Caryophyllenoxid, das auf Befunden länger gelagerter Ware auftauchen kann.
Pinen: Kiefer und Harz
Pinen gibt es in zwei Formen, Alpha- und Beta-Pinen. Beide riechen nach Kiefernnadeln, Harz und frischem Wald. Vorkommen außerhalb von Hanf: Nadelbäume, Rosmarin, Basilikum und Dill. Laut Sortenangabe gehört Pinen bei White Widow zum Terpenprofil, insgesamt genannt: Myrcen, Caryophyllen und Pinen.
Mit rund 155 °C hat Alpha-Pinen den niedrigsten Siedepunkt der großen Hanfterpene. Bei Zimmertemperatur ist es rund 30-mal so flüchtig wie Linalool. Viel Pinen auf einem Laborbefund spricht deshalb eher für frische Ware.
Genetik
Sativa-dominant
Der Sativa-Anteil überwiegt bei White Widow, so ordnet Holy Hemp die Sorte ein. Rechne mit schlankeren Blättern, größeren Abständen zwischen den Blütenständen und einer kräftigen Streckung in den ersten Blütewochen.
Toppen oder ein Netz helfen dir, die Höhe im Zelt im Griff zu behalten. Lockerer als bei Indica-lastigen Sorten fallen meist auch die Blüten aus. In feuchten Herbstwochen draußen hilft das eher, weil Nässe schneller abtrocknet. Abstammung: Brazilian Sativa x Indian Indica.
Sehr hoher THC-Gehalt
Mit ab 25 % THC gehört White Widow von Holy Hemp zu den stärksten Sorten unseres Sortiments. Solche Spitzenwerte stammen aus Messungen an Pflanzen, die unter optimalen Bedingungen gewachsen sind.
Deine Ernte kommt nur in diese Nähe, wenn Licht, Ernährung und Klima stimmen. Entscheidend ist bei so potenten Sorten der Erntezeitpunkt: Prüf die Trichome mit einer Lupe, statt nach Kalender zu ernten. Langsam trocknen und kühl, dunkel lagern, dann bleibt erhalten, was in den Blüten steckt.
Erfahrungen
Was Grower berichten: entspannend
Bei White Widow berichten Grower und Kundschaft häufig von einem entspannenden Eindruck. Im Sprachgebrauch der Erfahrungsberichte ist „entspannend“ das Gegenstück zu „aktivierend“, gemeint ist also eher ein gemächliches Tempo. Wir geben hier nur wieder, was andere erzählen. Jeder Mensch nimmt eine Sorte anders wahr, und die Beschreibung ist ein Erfahrungswert, keine Eigenschaft der Samen.
Was Grower berichten: ausgeglichen
Bei White Widow berichten Grower und Kundschaft häufig von einem ausgeglichenen Eindruck. Als ausgeglichen gilt eine Sorte in Erfahrungsberichten meist dann, wenn weder ein wacher noch ein gemächlicher Eindruck überwiegt. Für die Sortenwahl im Anbau sagen Blütezeit, Ertrag und Erfahrungslevel mehr aus als Erfahrungsberichte. Wahrnehmungen sind individuell verschieden, und die Angabe ist keine Eigenschaft der Samen.
Was Grower berichten: euphorisch
Grower und Kundschaft berichten bei White Widow häufig von einem euphorischen Eindruck. „Euphorisch“ ist eine Sammelbezeichnung aus Erfahrungsberichten, die wir übernehmen, ohne sie zu bewerten. Eine Zusage von uns ist mit dem Begriff nicht verbunden. Wie eine Sorte wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und die Samen selbst tragen diese Eigenschaft nicht in sich.
Erfahrungsberichte von Grower:innen und Angaben des Züchters, keine Zusage zur Wirkung.
Häufige Fragen zu White Widow
Wie lange dauert es bei White Widow von der Saat bis zur Ernte?
Der Züchter gibt für White Widow von der Aussaat bis zur Ernte 70–77 Tage (10–11 Wochen) an.
Wie groß wird White Widow?
White Widow steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse M (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.
Ist White Widow feminisiert oder Autoflower?
White Widow ist eine Autoflower-Sorte: Sie blüht unabhängig von der Lichtdauer nach einigen Wochen von selbst.
Von welchem Züchter stammt White Widow?
White Widow stammt von Holy Hemp. Die Elternsorten laut Züchter: Brazilian Sativa x Indian Indica.
Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.
Rechtlicher Hinweis
Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.
So gelingt dein Anbau
In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.

