Dutch Passion

Skunk #1 (10 Samen | Regular) - Dutch Passion

Auf einen Blick

KreuzungAfghani x Mexican Acapulco Gold x Colombian Gold (25 % / 25 % / 50 %), seit 1978 ingezüchtet
SamenartRegulär
Sativa / Indica75 % Sativa / 25 % Indica
Blütezeit60–65 Tage (um 9 Wochen)
Ertragim Schnitt um 500 g/m²
Aromasüß, sauer/herb, würzig, erdig, fruchtig, Skunk
TerpeneLimonen, Caryophyllen
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Über Skunk #1

Skunk #1 geht laut Dutch Passion auf Afghani, Mexican Acapulco Gold und Colombian Gold zurück, im Verhältnis 25, 25 und 50 Prozent, und wird seit 1978 ingezüchtet. Das macht die regulären Samen sehr einheitlich. Der Züchter beschreibt einen sativalastigen Wuchs mit langen Ästen, während die afghanischen Gene für festere Blüten sorgen; teils bilden sich Foxtails.

Das Aroma ist klassischer Skunk: süß, herb-sauer, würzig und erdig. Die Blüte dauert laut Züchter rund neun Wochen, 60 bis 65 Tage. Drinnen nennt er im Schnitt um 500 Gramm pro Quadratmeter, im Gewächshaus über ein Kilo pro Pflanze bei drei bis vier Metern Höhe. In den letzten Blütewochen sind die dicken Blüten anfällig für Schimmel, und der starke Geruch braucht einen Aktivkohlefilter. Wenn du eine stabile Mutterpflanze oder Kreuzungspartnerin suchst, empfiehlt Dutch Passion Skunk #1 genau dafür.

Steckbrief

ZüchterDutch Passion
Samenartregulär
GenetikSativa-dominant
AbstammungAfghani x Mexican Acapulco Gold x Colombian Gold (25 % / 25 % / 50 %), seit 1978 ingezüchtet
Blütezeit60–65 Tage (mittel)
Größe / ErtragL (Skala M · L · XL)
Höhe draußenim Gewächshaus 3–4 m und ebenso breit
Ertrag drinnenim Schnitt um 500 g/m²
Ertrag draußenim Gewächshaus über 1 kg/Pflanze
GeschmackSüß, Fruchtig, Zitrus & Spritzig, Erdige, Harzige & Würzige Noten, Funky & Pungent, Sauer, Herb
TerpeneLimonen und Caryophyllen
Profil laut ZüchterEuphorisch, Gesellig, Kreativ

Anbau

Regular: Männchen und Weibchen

Skunk #1 gibt es als reguläre Saat, also nicht feminisiert. Aus diesen Samen wachsen männliche und weibliche Pflanzen, wie viele von welchem Geschlecht, zeigt sich erst im Grow. Blüten liefern nur die Weibchen.

Männchen erkennst du meist in den ersten Blütewochen an kleinen, runden Pollensäcken. Nimm sie raus, bevor sie aufplatzen, sonst setzen deine Weibchen Samen an. Reguläre Saat lohnt sich vor allem, wenn du selbst kreuzen oder dir eine Mutterpflanze aussuchen willst.

Mittlere Blütezeit

Die Blütezeit von Skunk #1 beträgt laut Züchter 60–65 Tage. Die Uhr startet bei photoperiodischen Sorten mit dem Umstellen auf 12 Stunden Licht, die Wachstumsphase davor kommt dazu. Mit rund acht bis neun Wochen liegt die Sorte im Mittelfeld.

Draußen in Mitteleuropa werden solche Sorten oft bis Anfang oder Mitte Oktober reif. Plane im Zelt eine Woche Puffer ein. Über die Ernte entscheiden am Ende die Trichome.

Größe und Ertrag: L

Mit der Klasse L liegt Skunk #1 in unserer Skala aus M, L und XL im oberen Mittelfeld. Im Zelt braucht eine L-Pflanze etwas Höhe und profitieren davon, wenn du sie früh herunterbindest oder toppst.

Draußen kannst du mit kräftigen Pflanzen rechnen, wenn Topfgröße und Sonne passen. Der tatsächliche Ertrag hängt von Licht, Wurzelraum, Dauer der Wachstumsphase und deiner Pflege ab.

Ausgezeichnete Genetik

Skunk #1 hat laut Dutch Passion bereits einen Cannabis Cup oder einen vergleichbaren Wettbewerb gewonnen. Dort bewerten Jurys oder Publikum Aroma, Aussehen und Gesamteindruck der eingereichten Blüten.

Was ein Titel wert ist, hängt vom Wettbewerb ab: Neben großen, international bekannten Cups gibt es viele kleine, regionale. Für dich heißt die Auszeichnung vor allem, dass die Genetik schon bei anderen überzeugt hat. Eine Garantie für deine eigene Ernte ist sie nicht, am Ende entscheiden Pflege und Bedingungen.

Aroma & Terpene

Süß

Skunk #1 wird mit einem süßen Aroma beschrieben. Süße ist ein Eindruck der Nase und lässt sich keinem einzelnen Terpen sicher zuordnen. Leicht süßliche Töne bringen zum Beispiel Linalool und Ocimen mit, die nebenbei blumig oder krautig riechen. Laut Sortenangabe gehören Limonen und Caryophyllen zum Profil von Skunk #1. Die Elternlinie von Skunk #1: Afghani x Mexican Acapulco Gold x Colombian Gold (25 % / 25 % / 50 %), seit 1978 ingezüchtet.

Süße, leichte Noten verfliegen beim Trocknen schneller als schwere, würzige. Kühl, dunkel und luftdicht gelagert, bleibt mehr davon erhalten.

Fruchtig

Skunk #1 hat ein fruchtiges Aroma. „Fruchtig“ ist ein Sammelbegriff der Szene und lässt offen, ob eher Beeren, Steinobst oder Tropenfrucht gemeint sind. Fruchtige Profile entstehen in Hanf meist aus mehreren Terpenen, oft mit Myrcen und Limonen. Für Skunk #1 nennt die Sortenangabe Limonen und Caryophyllen. Die Elternlinie von Skunk #1: Afghani x Mexican Acapulco Gold x Colombian Gold (25 % / 25 % / 50 %), seit 1978 ingezüchtet.

Das Grundprofil einer Sorte ist vor allem Genetik. Eine langsame, nicht zu warme Trocknung schützt die fruchtigen Spitzen, die zu den flüchtigsten Duftstoffen gehören.

Zitrusfrisch und spritzig

Im Aroma von Skunk #1 stehen frische Zitrusnoten im Vordergrund, oft mit Anklängen an Zitrone, Limette oder Orangenschale. Hinter Zitrusduft in Hanf steckt meist Limonen, teils auch Terpinolen. Laut Sortenangabe prägen Limonen und Caryophyllen das Profil von Skunk #1.

Welche Terpene eine Pflanze bildet, legt vor allem ihre Genetik fest. Licht, Erntezeitpunkt und Trocknung verschieben nur die Mengen. Limonen gehört zu den leichten Monoterpenen und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. Kühl, dunkel und mit wenig Luft im Glas bleibt die frische Spitze am längsten erhalten.

Erdig, harzig, würzig

Im Aroma von Skunk #1 dominieren erdige, harzige und würzige Töne, die an Waldboden, Holz, Kräuter oder Weihrauch erinnern. Erdige Noten deuten oft auf Myrcen hin, würzig-holzige auf Beta-Caryophyllen und Humulen. Laut Sortenangabe prägen Limonen und Caryophyllen das Profil von Skunk #1.

Caryophyllen und Humulen sind schwere Sesquiterpene und verdunsten langsamer als frische Monoterpene. Deshalb hält sich eine würzige Grundnote oft länger als die frischen Spitzen. Ganz ohne Verlust geht es trotzdem nicht: Auch harzige Sorten verlieren in einem warmen, offenen Glas Aroma.

Kräftig und stechend

Skunk #1 hat ein kräftiges, stechendes Aroma mit Noten von Skunk, Käse, Knoblauch oder Moschus. Woher der Skunk-Geruch von Hanf kommt, hat eine Studie von Oswald und Kollegen (ACS Omega, 2021) untersucht. Als Hauptquelle fanden die Forscher eine Schwefelverbindung namens 3-Methyl-2-buten-1-thiol, kein Terpen. Eine Mischung der häufigsten Duftstoffe der Blüte, überwiegend Terpene, roch in der Studie nach Hanf, aber erst mit dieser Verbindung nach Skunk. Laut Sortenangabe prägen Limonen und Caryophyllen das übrige Profil von Skunk #1.

Für so kräftige Sorten lohnt im Zelt ein Aktivkohlefilter in der Abluft.

Sauer und spritzig

Skunk #1 hat eine säuerliche Note im Aroma. Als sauer beschreiben viele Grower einen Duft, der an unreifes Obst oder Zitrusschale erinnert. Einem einzelnen Terpen lässt sich eine saure Note nicht sicher zuordnen. Laut Sortenangabe stehen bei Skunk #1 Limonen und Caryophyllen im Vordergrund. Die Elternlinie von Skunk #1: Afghani x Mexican Acapulco Gold x Colombian Gold (25 % / 25 % / 50 %), seit 1978 ingezüchtet.

Bekannte Sour-Sorten tragen die Säure oft schon im Namen. Ob sie sich im Glas hält, hängt stark von einer langsamen Trocknung und kühler, dunkler Lagerung ab.

Herb

Skunk #1 wird als herb beschrieben. Ein herber, holziger Ton wird in Hanf oft dem Humulen zugeschrieben, das seinen Namen vom Hopfen hat. Hanf und Hopfen gehören zur selben Pflanzenfamilie, den Hanfgewächsen. Laut Sortenangabe prägen Limonen und Caryophyllen das Profil von Skunk #1. Abstammung laut Sortenangabe: Afghani x Mexican Acapulco Gold x Colombian Gold (25 % / 25 % / 50 %), seit 1978 ingezüchtet.

Humulen ist ein Sesquiterpen und siedet bei rund 276 °C. Herbe Grundtöne bleiben deshalb oft länger im Glas als frische, leichte Noten.

Limonen: frische Zitrusschale

Limonen ist der Duft von Orangen- und Zitronenschale, dort macht es den Großteil des ätherischen Öls aus. In Hanf sorgt es für frische, spritzige Zitrusnoten. Chemisch ist Limonen ein Monoterpen aus zehn Kohlenstoffatomen. Bei Skunk #1 nennt die Sortenangabe Limonen im Terpenprofil, vollständig: Limonen und Caryophyllen.

Sein Siedepunkt liegt bei rund 176 bis 178 °C, je nach Quelle. Erstaunlich stabil zeigte sich Limonen in einer älteren Lagerstudie: Sein Anteil am Blütenöl blieb über drei Monate bei rund 16 Prozent.

Caryophyllen: Pfeffer und Nelke

Beta-Caryophyllen riecht pfeffrig, würzig und holzig. Du kennst es aus schwarzem Pfeffer, Gewürznelke, Oregano und Rosmarin. Als Sesquiterpen mit 15 Kohlenstoffatomen ist es schwerer als die frischen Monoterpene und siedet erst bei rund 263 °C. Laut Sortenangabe gehört Caryophyllen bei Skunk #1 zum Terpenprofil: Limonen und Caryophyllen.

In Laborproben steigt und fällt es fast immer zusammen mit Humulen. An der Luft reagiert es langsam zu Caryophyllenoxid, das auf Befunden länger gelagerter Ware auftauchen kann.

Genetik

Sativa-dominant

Der Sativa-Anteil überwiegt bei Skunk #1, so ordnet Dutch Passion die Sorte ein. Rechne mit schlankeren Blättern, größeren Abständen zwischen den Blütenständen und einer kräftigen Streckung in den ersten Blütewochen.

Toppen oder ein Netz helfen dir, die Höhe im Zelt im Griff zu behalten. Lockerer als bei Indica-lastigen Sorten fallen meist auch die Blüten aus. In feuchten Herbstwochen draußen hilft das eher, weil Nässe schneller abtrocknet. Abstammung: Afghani x Mexican Acapulco Gold x Colombian Gold (25 % / 25 % / 50 %), seit 1978 ingezüchtet.

Erfahrungen

Was Grower berichten: euphorisch

Grower und Kundschaft berichten bei Skunk #1 häufig von einem euphorischen Eindruck. „Euphorisch“ ist eine Sammelbezeichnung aus Erfahrungsberichten, die wir übernehmen, ohne sie zu bewerten. Eine Zusage von uns ist mit dem Begriff nicht verbunden. Wie eine Sorte wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und die Samen selbst tragen diese Eigenschaft nicht in sich.

Was Grower berichten: gesellig

Skunk #1 wird von Growern und Kundschaft häufig als gesellig beschrieben. Wer eine Sorte so beschreibt, berichtet meist von einem gesprächigen, offenen Eindruck. Die Einordnung stammt aus Sortenbeschreibungen und Erfahrungsberichten, nicht aus einer Messung. Jeder Mensch nimmt eine Sorte anders wahr, und die Beschreibung ist ein Erfahrungswert, keine Eigenschaft der Samen.

Was Grower berichten: kreativ

Grower und Kundschaft beschreiben Skunk #1 häufig als kreativ. Wer von kreativen Sorten berichtet, meint meist einen verspielten, ideenreichen Eindruck. Die Einordnung beruht auf persönlichen Erfahrungsberichten und ist keine Zusage von uns. Wie eine Sorte wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und die Samen selbst tragen diese Eigenschaft nicht in sich.

Erfahrungsberichte von Grower:innen und Angaben des Züchters, keine Zusage zur Wirkung.

Häufige Fragen zu Skunk #1

Wie lange ist die Blütezeit von Skunk #1?

Laut Züchter blüht Skunk #1 rund 60–65 Tage. Gezählt wird ab dem Umstellen auf 12 Stunden Licht; die Wachstumsphase davor kommt dazu.

Wie groß wird Skunk #1?

Skunk #1 steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse L (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.

Ist Skunk #1 feminisiert oder Autoflower?

Es sind reguläre Samen: Aus ihnen wachsen männliche und weibliche Pflanzen. Die Sorte ist photoperiodisch und beginnt zu blühen, sobald die Lichtdauer auf 12 Stunden sinkt.

Von welchem Züchter stammt Skunk #1?

Skunk #1 stammt von Dutch Passion. Die Elternsorten laut Züchter: Afghani x Mexican Acapulco Gold x Colombian Gold (25 % / 25 % / 50 %), seit 1978 ingezüchtet.

Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.

Rechtlicher Hinweis

Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.

So gelingt dein Anbau

In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.