Über Orange Moon
Steckbrief
| Züchter | Compound Genetics |
|---|---|
| Samenart | feminisiert |
| Genetik | Hybrid |
| Abstammung | Ice Cream Man #5 x Black Amber |
| Blütezeit | 56–63 Tage (mittel) |
| Größe / Ertrag | L (Skala M · L · XL) |
| Geschmack | Zitrus & Spritzig, Fruchtig, Süß |
| Terpene | Limonen, Myrcen und Terpinolen |
| Profil laut Züchter | Aktivierend, Euphorisch |
Anbau
Feminisiert: fast nur Weibchen
Aus den feminisierten Samen von Orange Moon wachsen so gut wie ausschließlich weibliche Pflanzen, und nur die bilden Blüten. Männchen aussortieren musst du nicht, jeder Samen zählt für deine Planung. Das spart Platz, gerade wenn du nur wenige Pflanzen stellst.
Ganz ausschließen lassen sich Zwitter trotzdem nicht. Starker Stress durch Hitze, Licht in der Dunkelphase oder grobe Schnitte während der Blüte kann einzelne männliche Blüten auslösen. Schau dir deine Pflanzen ab der zweiten Blütewoche deshalb regelmäßig genau an.
Mittlere Blütezeit
Die Blütezeit von Orange Moon beträgt laut Züchter 56–63 Tage. Die Uhr startet bei photoperiodischen Sorten mit dem Umstellen auf 12 Stunden Licht, die Wachstumsphase davor kommt dazu. Mit rund acht bis neun Wochen liegt die Sorte im Mittelfeld.
Draußen in Mitteleuropa werden solche Sorten oft bis Anfang oder Mitte Oktober reif. Plane im Zelt eine Woche Puffer ein. Über die Ernte entscheiden am Ende die Trichome.
Größe und Ertrag: L
Mit der Klasse L liegt Orange Moon in unserer Skala aus M, L und XL im oberen Mittelfeld. Im Zelt braucht eine L-Pflanze etwas Höhe und profitieren davon, wenn du sie früh herunterbindest oder toppst.
Draußen kannst du mit kräftigen Pflanzen rechnen, wenn Topfgröße und Sonne passen. Der tatsächliche Ertrag hängt von Licht, Wurzelraum, Dauer der Wachstumsphase und deiner Pflege ab.
Aroma & Terpene
Zitrusfrisch und spritzig
Im Aroma von Orange Moon stehen frische Zitrusnoten im Vordergrund, oft mit Anklängen an Zitrone, Limette oder Orangenschale. Hinter Zitrusduft in Hanf steckt meist Limonen, teils auch Terpinolen. Laut Sortenangabe prägen Limonen, Myrcen und Terpinolen das Profil von Orange Moon.
Welche Terpene eine Pflanze bildet, legt vor allem ihre Genetik fest. Licht, Erntezeitpunkt und Trocknung verschieben nur die Mengen. Limonen gehört zu den leichten Monoterpenen und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. Kühl, dunkel und mit wenig Luft im Glas bleibt die frische Spitze am längsten erhalten.
Fruchtig
Orange Moon hat ein fruchtiges Aroma. „Fruchtig“ ist ein Sammelbegriff der Szene und lässt offen, ob eher Beeren, Steinobst oder Tropenfrucht gemeint sind. Fruchtige Profile entstehen in Hanf meist aus mehreren Terpenen, oft mit Myrcen und Limonen. Für Orange Moon nennt die Sortenangabe Limonen, Myrcen und Terpinolen. Die Elternlinie von Orange Moon: Ice Cream Man #5 x Black Amber.
Das Grundprofil einer Sorte ist vor allem Genetik. Eine langsame, nicht zu warme Trocknung schützt die fruchtigen Spitzen, die zu den flüchtigsten Duftstoffen gehören.
Süß
Orange Moon wird mit einem süßen Aroma beschrieben. Süße ist ein Eindruck der Nase und lässt sich keinem einzelnen Terpen sicher zuordnen. Leicht süßliche Töne bringen zum Beispiel Linalool und Ocimen mit, die nebenbei blumig oder krautig riechen. Laut Sortenangabe gehören Limonen, Myrcen und Terpinolen zum Profil von Orange Moon. Die Elternlinie von Orange Moon: Ice Cream Man #5 x Black Amber.
Süße, leichte Noten verfliegen beim Trocknen schneller als schwere, würzige. Kühl, dunkel und luftdicht gelagert, bleibt mehr davon erhalten.
Limonen: frische Zitrusschale
Limonen ist der Duft von Orangen- und Zitronenschale, dort macht es den Großteil des ätherischen Öls aus. In Hanf sorgt es für frische, spritzige Zitrusnoten. Chemisch ist Limonen ein Monoterpen aus zehn Kohlenstoffatomen. Bei Orange Moon nennt die Sortenangabe Limonen im Terpenprofil, vollständig: Limonen, Myrcen und Terpinolen.
Sein Siedepunkt liegt bei rund 176 bis 178 °C, je nach Quelle. Erstaunlich stabil zeigte sich Limonen in einer älteren Lagerstudie: Sein Anteil am Blütenöl blieb über drei Monate bei rund 16 Prozent.
Myrcen: erdig und fruchtig
Myrcen ist in vielen Hanfsorten das häufigste Terpen. Es riecht erdig, leicht moschusartig und nach reifen Früchten, manche sagen auch nach Hopfen. Außerhalb von Hanf steckt Myrcen in Hopfen, Zitronengras, Thymian, Lorbeer und Mango. Bei Orange Moon gehört Myrcen laut Sortenangabe zum Terpenprofil, das ganze Profil: Limonen, Myrcen und Terpinolen.
Als leichtes Monoterpen siedet Myrcen bei rund 168 °C und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. In einer älteren Messreihe von Ross und ElSohly (1996) sank sein Anteil am Blütenöl nach Trocknung und drei Monaten Lagerung von 67 auf 33 Prozent.
Terpinolen: frisch und kräuterig
Terpinolen riecht frisch, kräuterig und leicht blumig, mit einem Hauch Zitrus und Kiefer. Außerhalb von Hanf kommt es in Teebaumöl, Flieder und Muskat vor. Allen und Kollegen (PLoS One, 2019) fanden es in 86 Prozent der untersuchten Sorten nur in Spuren. In den übrigen Sorten war Terpinolen dagegen das dominante Terpen oder kam ihm nahe. Bei Orange Moon nennt die Sortenangabe Terpinolen im Profil: Limonen, Myrcen und Terpinolen.
Als Monoterpen siedet es bei rund 185 °C.
Genetik
Hybrid
Laut Compound Genetics ist Orange Moon ein Hybrid, bei dem keine Seite klar überwiegt. Wuchs, Streckung und Blütenform liegen damit irgendwo zwischen Indica und Sativa.
Gerade bei Hybriden fallen Geschwister aus derselben Packung oft unterschiedlich aus: Die eine Pflanze wird buschig, die andere schießt in die Höhe. Lass im Zelt deshalb etwas Luft nach oben und gleich Höhenunterschiede mit Herunterbinden aus. Wer mehrere Pflanzen stellt, sieht schnell, welcher Typ sich durchsetzt. Gekreuzt wurde die Sorte aus Ice Cream Man #5 x Black Amber.
Erfahrungen
Was Grower berichten: aktivierend
Grower und Kundschaft beschreiben Orange Moon häufig als aktivierend. Wer von aktivierenden Sorten berichtet, meint meist einen wachen, lebhaften Eindruck. Der Begriff stammt aus Sortenbeschreibungen und Erfahrungsberichten, er ist kein Messwert und keine Zusage von uns. Wahrnehmungen sind individuell verschieden, und die Angabe ist keine Eigenschaft der Samen.
Was Grower berichten: euphorisch
Grower und Kundschaft berichten bei Orange Moon häufig von einem euphorischen Eindruck. „Euphorisch“ ist eine Sammelbezeichnung aus Erfahrungsberichten, die wir übernehmen, ohne sie zu bewerten. Eine Zusage von uns ist mit dem Begriff nicht verbunden. Wie eine Sorte wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und die Samen selbst tragen diese Eigenschaft nicht in sich.
Erfahrungsberichte von Grower:innen und Angaben des Züchters, keine Zusage zur Wirkung.
Häufige Fragen zu Orange Moon
Wie lange ist die Blütezeit von Orange Moon?
Laut Züchter blüht Orange Moon rund 56–63 Tage. Gezählt wird ab dem Umstellen auf 12 Stunden Licht; die Wachstumsphase davor kommt dazu.
Wie groß wird Orange Moon?
Orange Moon steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse L (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.
Ist Orange Moon feminisiert oder Autoflower?
Die Samen sind feminisiert, aus ihnen wachsen fast ausschließlich weibliche Pflanzen. Die Sorte ist photoperiodisch und beginnt zu blühen, sobald die Lichtdauer auf 12 Stunden sinkt.
Von welchem Züchter stammt Orange Moon?
Orange Moon stammt von Compound Genetics. Die Elternsorten laut Züchter: Ice Cream Man #5 x Black Amber.
Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.
Rechtlicher Hinweis
Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.
So gelingt dein Anbau
In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.

