Über Mango Haze (AUH2)
Steckbrief
| Züchter | Green House Seeds |
|---|---|
| Samenart | feminisiert |
| Genetik | Sativa |
| Abstammung | Neville's Haze x Mango Haze x Laos |
| Größe / Ertrag | XL (Skala M · L · XL) |
| Geschmack | Tropen & Exotisch, Zitrus & Spritzig |
| Terpene | Pinen und Caryophyllen |
Anbau
Feminisiert: fast nur Weibchen
Aus den feminisierten Samen von Mango Haze (AUH2) wachsen so gut wie ausschließlich weibliche Pflanzen, und nur die bilden Blüten. Männchen aussortieren musst du nicht, jeder Samen zählt für deine Planung. Das spart Platz, gerade wenn du nur wenige Pflanzen stellst.
Ganz ausschließen lassen sich Zwitter trotzdem nicht. Starker Stress durch Hitze, Licht in der Dunkelphase oder grobe Schnitte während der Blüte kann einzelne männliche Blüten auslösen. Schau dir deine Pflanzen ab der zweiten Blütewoche deshalb regelmäßig genau an.
Größe und Ertrag: XL
Ganz oben in unserer Skala aus M, L und XL steht Mango Haze (AUH2) mit der Klasse XL. Das heißt: große, kräftige Pflanzen mit viel Ertragspotenzial.
Dafür brauchst du Platz. Drinnen sorgen Toppen, Herunterbinden oder ein Netz dafür, dass die Spitzen nicht in die Lampe wachsen. Draußen will so eine Pflanze einen großen Topf oder ein Beet, viel Sonne und Stützen für die schweren Äste. Mehr Blütenmasse hält auch mehr Feuchtigkeit, also lüfte in der Blüte gut.
Ertragsstarke Sorte
Mit dem Badge Hoher Ertrag ist Mango Haze (AUH2) als besonders ertragreich ausgewiesen. Solche Angaben beziehen sich auf gute Bedingungen mit starkem Licht, ausreichend Wurzelraum und einer passenden Wachstumsphase. Ob deine Ernte da herankommt, hängt an genau diesen Punkten.
Plane Stützen oder ein Netz ein, denn schwere Blütenstände knicken sonst Äste ab. Große, dichte Buds halten außerdem lange Feuchtigkeit. Sorg in der späten Blüte deshalb für Luftbewegung im Bestand.
Aroma & Terpene
Tropisch und exotisch
Mango Haze (AUH2) bringt ein tropisches Aroma mit, das an Ananas, Mango, Papaya oder Passionsfrucht erinnern kann. Für tropische Fruchtnoten ist selten ein einzelnes Terpen verantwortlich. Meist steckt ein Mischprofil dahinter, oft mit Myrcen und Limonen. Laut Sortenangabe gehören Pinen und Caryophyllen zum Profil von Mango Haze (AUH2).
Myrcen kommt auch in Mangos vor, deren Duft aber aus vielen weiteren Stoffen entsteht. Leichte Fruchtnoten sind flüchtig. Wird die Ernte zu warm getrocknet oder offen gelagert, gehen sie als Erstes verloren.
Zitrusfrisch und spritzig
Im Aroma von Mango Haze (AUH2) stehen frische Zitrusnoten im Vordergrund, oft mit Anklängen an Zitrone, Limette oder Orangenschale. Hinter Zitrusduft in Hanf steckt meist Limonen, teils auch Terpinolen. Laut Sortenangabe prägen Pinen und Caryophyllen das Profil von Mango Haze (AUH2).
Welche Terpene eine Pflanze bildet, legt vor allem ihre Genetik fest. Licht, Erntezeitpunkt und Trocknung verschieben nur die Mengen. Limonen gehört zu den leichten Monoterpenen und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. Kühl, dunkel und mit wenig Luft im Glas bleibt die frische Spitze am längsten erhalten.
Pinen: Kiefer und Harz
Pinen gibt es in zwei Formen, Alpha- und Beta-Pinen. Beide riechen nach Kiefernnadeln, Harz und frischem Wald. Vorkommen außerhalb von Hanf: Nadelbäume, Rosmarin, Basilikum und Dill. Laut Sortenangabe gehört Pinen bei Mango Haze (AUH2) zum Terpenprofil, insgesamt genannt: Pinen und Caryophyllen.
Mit rund 155 °C hat Alpha-Pinen den niedrigsten Siedepunkt der großen Hanfterpene. Bei Zimmertemperatur ist es rund 30-mal so flüchtig wie Linalool. Viel Pinen auf einem Laborbefund spricht deshalb eher für frische Ware.
Caryophyllen: Pfeffer und Nelke
Beta-Caryophyllen riecht pfeffrig, würzig und holzig. Du kennst es aus schwarzem Pfeffer, Gewürznelke, Oregano und Rosmarin. Als Sesquiterpen mit 15 Kohlenstoffatomen ist es schwerer als die frischen Monoterpene und siedet erst bei rund 263 °C. Laut Sortenangabe gehört Caryophyllen bei Mango Haze (AUH2) zum Terpenprofil: Pinen und Caryophyllen.
In Laborproben steigt und fällt es fast immer zusammen mit Humulen. An der Luft reagiert es langsam zu Caryophyllenoxid, das auf Befunden länger gelagerter Ware auftauchen kann.
Genetik
Sativa
Nach Angabe von Green House Seeds ist Mango Haze (AUH2) eine reine Sativa. Typisch sind hoher, luftiger Wuchs, schmale Blattfinger und große Abstände zwischen den Blütenständen.
Das eigentliche Thema ist der Platz nach oben. Nach dem Lichtwechsel streckt sich eine Sativa oft stark, im Zelt kommst du um Training wie Toppen, Herunterbinden oder ein Netz kaum herum. Auch die Blüte dauert meist länger. Im mitteleuropäischen Freiland wird es mit der Ernte deshalb oft knapp, ein Gewächshaus verschafft dir ein paar Wochen. Ihre Eltern: Neville's Haze x Mango Haze x Laos.
Häufige Fragen zu Mango Haze (AUH2)
Wie groß wird Mango Haze (AUH2)?
Mango Haze (AUH2) steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse XL (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.
Ist Mango Haze (AUH2) feminisiert oder Autoflower?
Die Samen sind feminisiert, aus ihnen wachsen fast ausschließlich weibliche Pflanzen. Die Sorte ist photoperiodisch und beginnt zu blühen, sobald die Lichtdauer auf 12 Stunden sinkt.
Von welchem Züchter stammt Mango Haze (AUH2)?
Mango Haze (AUH2) stammt von Green House Seeds. Die Elternsorten laut Züchter: Neville's Haze x Mango Haze x Laos.
Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.
Rechtlicher Hinweis
Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.
So gelingt dein Anbau
In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.

