Barney's Farm

LFG (3 Samen | Feminisiert) - Barney's Farm

Auf einen Blick

KreuzungLemon Cherry Gelato x Gelato 41
SamenartFeminisiert
Sativa / Indica60 % Indica / 40 % Sativa
Blütezeit60–65 Tage
Ertrag550 g/m²
THCsehr hoch (ab 25 %)
AromaZitrus, süße Beeren, cremig, Kiefer
TerpeneLimonen, Caryophyllen, Myrcen
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Über LFG

LFG ist laut Barney's Farm eine Kooperation mit B-Real von Cypress Hill. Die Sorte kreuzt Lemon Cherry Gelato mit Gelato 41, beide aus der Gelato-Familie. Im Aroma nennt der Züchter Zitronenschale, süße Beeren, Vanille, Cremigkeit und Kiefer; Limonen, Caryophyllen und Myrcen sind die Hauptterpene in den Sortendaten.

Laut Barney's Farm hat die feminisierte Sorte 60 Prozent Indica, liegt in der THC-Klasse sehr hoch und blüht 60 bis 65 Tage. Drinnen wird sie 100 bis 110 Zentimeter hoch und bringt 550 Gramm pro Quadratmeter, draußen 120 bis 150 Zentimeter mit bis 1.000 Gramm pro Pflanze. Geerntet wird draußen in der zweiten oder dritten Oktoberwoche. Topping und LST verträgt sie laut Züchter gut. Wenn du im Zelt mit Training arbeitest und eine Sorte aus der Gelato-Linie suchst, passt LFG.

Steckbrief

ZüchterBarney's Farm
Samenartfeminisiert
GenetikIndica-dominant
AbstammungLemon Cherry Gelato x Gelato 41
THCSehr hoch (ab 25 % THC)
Blütezeit60–65 Tage (mittel)
Größe / ErtragXL (Skala M · L · XL)
Höhe drinnen100–110 cm
Höhe draußen120–150 cm
Ertrag drinnen550 g/m²
Ertrag draußen1000 g/Pflanze
Ernte draußen2.–3. Woche im Oktober
GeschmackZitrus & Spritzig, Süß, Obst & Beeren, Cremig, Pine
TerpeneLimonen, Caryophyllen und Myrcen
Profil laut ZüchterEntspannend, Euphorisch, Kreativ

Anbau

Feminisiert: fast nur Weibchen

Aus den feminisierten Samen von LFG wachsen so gut wie ausschließlich weibliche Pflanzen, und nur die bilden Blüten. Männchen aussortieren musst du nicht, jeder Samen zählt für deine Planung. Das spart Platz, gerade wenn du nur wenige Pflanzen stellst.

Ganz ausschließen lassen sich Zwitter trotzdem nicht. Starker Stress durch Hitze, Licht in der Dunkelphase oder grobe Schnitte während der Blüte kann einzelne männliche Blüten auslösen. Schau dir deine Pflanzen ab der zweiten Blütewoche deshalb regelmäßig genau an.

Mittlere Blütezeit

Die Blütezeit von LFG beträgt laut Züchter 60–65 Tage. Die Uhr startet bei photoperiodischen Sorten mit dem Umstellen auf 12 Stunden Licht, die Wachstumsphase davor kommt dazu. Mit rund acht bis neun Wochen liegt die Sorte im Mittelfeld.

Draußen in Mitteleuropa werden solche Sorten oft bis Anfang oder Mitte Oktober reif. Plane im Zelt eine Woche Puffer ein. Über die Ernte entscheiden am Ende die Trichome.

Größe und Ertrag: XL

Ganz oben in unserer Skala aus M, L und XL steht LFG mit der Klasse XL. Das heißt: große, kräftige Pflanzen mit viel Ertragspotenzial.

Dafür brauchst du Platz. Drinnen sorgen Toppen, Herunterbinden oder ein Netz dafür, dass die Spitzen nicht in die Lampe wachsen. Draußen will so eine Pflanze einen großen Topf oder ein Beet, viel Sonne und Stützen für die schweren Äste. Mehr Blütenmasse hält auch mehr Feuchtigkeit, also lüfte in der Blüte gut.

High THC

High THC steht bei Sorten, für die der Züchter einen besonders hohen THC-Gehalt angibt. Gemessen wird an Blüten aus seinen eigenen Grows, und nicht jedes Labor arbeitet gleich. Werte verschiedener Züchter lassen sich deshalb nur grob vergleichen.

Die Zahl zeigt, was in der Genetik von LFG stecken kann. Wie nah deine Pflanzen daran kommen, hängt von kräftigem Licht, einem Grow ohne große Stressphasen und dem richtigen Erntezeitpunkt ab.

Ertragsstarke Sorte

Mit dem Badge Hoher Ertrag ist LFG als besonders ertragreich ausgewiesen. Solche Angaben beziehen sich auf gute Bedingungen mit starkem Licht, ausreichend Wurzelraum und einer passenden Wachstumsphase. Ob deine Ernte da herankommt, hängt an genau diesen Punkten.

Plane Stützen oder ein Netz ein, denn schwere Blütenstände knicken sonst Äste ab. Große, dichte Buds halten außerdem lange Feuchtigkeit. Sorg in der späten Blüte deshalb für Luftbewegung im Bestand.

Aroma & Terpene

Zitrusfrisch und spritzig

Im Aroma von LFG stehen frische Zitrusnoten im Vordergrund, oft mit Anklängen an Zitrone, Limette oder Orangenschale. Hinter Zitrusduft in Hanf steckt meist Limonen, teils auch Terpinolen. Laut Sortenangabe prägen Limonen, Caryophyllen und Myrcen das Profil von LFG.

Welche Terpene eine Pflanze bildet, legt vor allem ihre Genetik fest. Licht, Erntezeitpunkt und Trocknung verschieben nur die Mengen. Limonen gehört zu den leichten Monoterpenen und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. Kühl, dunkel und mit wenig Luft im Glas bleibt die frische Spitze am längsten erhalten.

Süß

LFG wird mit einem süßen Aroma beschrieben. Süße ist ein Eindruck der Nase und lässt sich keinem einzelnen Terpen sicher zuordnen. Leicht süßliche Töne bringen zum Beispiel Linalool und Ocimen mit, die nebenbei blumig oder krautig riechen. Laut Sortenangabe gehören Limonen, Caryophyllen und Myrcen zum Profil von LFG. Die Elternlinie von LFG: Lemon Cherry Gelato x Gelato 41.

Süße, leichte Noten verfliegen beim Trocknen schneller als schwere, würzige. Kühl, dunkel und luftdicht gelagert, bleibt mehr davon erhalten.

Fruchtig: Obst und Beeren

Das Aroma von LFG geht in Richtung Obst und Beeren, mit Noten von Erdbeere, Kirsche, Traube oder reifem Pfirsich. Solche Fruchtaromen entstehen in Hanf aus dem Zusammenspiel mehrerer Terpene, häufig mit Myrcen und Limonen im Profil. Für LFG nennt die Sortenangabe Limonen, Caryophyllen und Myrcen. Die Elternlinie von LFG: Lemon Cherry Gelato x Gelato 41.

Vererbt wird das Grundprofil vor allem über die Genetik. Eine langsame, nicht zu warme Trocknung schützt die fruchtigen Spitzen. Riecht die Ernte danach eher nach Heu als nach Frucht, wurde meist zu schnell und zu warm getrocknet.

Cremig und weich

LFG wird als cremig beschrieben. Cremig steht in Sortenbeschreibungen für einen weichen, runden Gesamteindruck ohne scharfe Kanten. Eine bestimmte Duftnote oder ein einzelnes Terpen steckt nicht dahinter. Laut Sortenangabe prägen Limonen, Caryophyllen und Myrcen das Profil von LFG. Abstammung laut Sortenangabe: Lemon Cherry Gelato x Gelato 41.

Ein runder Eindruck lebt vom Zusammenspiel vieler Stoffe in kleinen Mengen. Luftdicht, kühl und dunkel aufbewahrt, bleibt diese Balance länger erhalten als in einem halbvollen Glas.

Pine: Kiefer und Wald

LFG duftet nach Kiefernnadeln, Harz und frischem Wald. Kiefernduft in Hanf stammt meist von Alpha- und Beta-Pinen, die auch in Nadelbäumen, Rosmarin und Basilikum vorkommen. Für LFG nennt die Sortenangabe Limonen, Caryophyllen und Myrcen.

Mit rund 155 °C hat Alpha-Pinen den niedrigsten Siedepunkt der großen Hanfterpene. Bei 25 °C ist es rund 30-mal so flüchtig wie Linalool. Grower trocknen deshalb am besten langsam, lagern danach kühl und dunkel und öffnen das Glas nicht unnötig.

Limonen: frische Zitrusschale

Limonen ist der Duft von Orangen- und Zitronenschale, dort macht es den Großteil des ätherischen Öls aus. In Hanf sorgt es für frische, spritzige Zitrusnoten. Chemisch ist Limonen ein Monoterpen aus zehn Kohlenstoffatomen. Bei LFG nennt die Sortenangabe Limonen im Terpenprofil, vollständig: Limonen, Caryophyllen und Myrcen.

Sein Siedepunkt liegt bei rund 176 bis 178 °C, je nach Quelle. Erstaunlich stabil zeigte sich Limonen in einer älteren Lagerstudie: Sein Anteil am Blütenöl blieb über drei Monate bei rund 16 Prozent.

Caryophyllen: Pfeffer und Nelke

Beta-Caryophyllen riecht pfeffrig, würzig und holzig. Du kennst es aus schwarzem Pfeffer, Gewürznelke, Oregano und Rosmarin. Als Sesquiterpen mit 15 Kohlenstoffatomen ist es schwerer als die frischen Monoterpene und siedet erst bei rund 263 °C. Laut Sortenangabe gehört Caryophyllen bei LFG zum Terpenprofil: Limonen, Caryophyllen und Myrcen.

In Laborproben steigt und fällt es fast immer zusammen mit Humulen. An der Luft reagiert es langsam zu Caryophyllenoxid, das auf Befunden länger gelagerter Ware auftauchen kann.

Myrcen: erdig und fruchtig

Myrcen ist in vielen Hanfsorten das häufigste Terpen. Es riecht erdig, leicht moschusartig und nach reifen Früchten, manche sagen auch nach Hopfen. Außerhalb von Hanf steckt Myrcen in Hopfen, Zitronengras, Thymian, Lorbeer und Mango. Bei LFG gehört Myrcen laut Sortenangabe zum Terpenprofil, das ganze Profil: Limonen, Caryophyllen und Myrcen.

Als leichtes Monoterpen siedet Myrcen bei rund 168 °C und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. In einer älteren Messreihe von Ross und ElSohly (1996) sank sein Anteil am Blütenöl nach Trocknung und drei Monaten Lagerung von 67 auf 33 Prozent.

Genetik

Indica-dominant

Laut Barney's Farm überwiegt bei LFG der Indica-Anteil. Beim Grow zeigt sich das meist an kompaktem Wuchs, kurzen Abständen zwischen den Blütenständen und breiten, dunkelgrünen Blättern. Damit kommst du gut mit kleineren Zelten und niedrig hängenden Lampen zurecht.

Die Sativa-Seite kann sich trotzdem zeigen, etwa durch etwas mehr Streckung zu Beginn der Blüte. Wie stark welche Seite durchkommt, ist von Samen zu Samen verschieden. Die Elternlinien: Lemon Cherry Gelato x Gelato 41.

Sehr hoher THC-Gehalt

Mit ab 25 % THC gehört LFG von Barney's Farm zu den stärksten Sorten unseres Sortiments. Solche Spitzenwerte stammen aus Messungen an Pflanzen, die unter optimalen Bedingungen gewachsen sind.

Deine Ernte kommt nur in diese Nähe, wenn Licht, Ernährung und Klima stimmen. Entscheidend ist bei so potenten Sorten der Erntezeitpunkt: Prüf die Trichome mit einer Lupe, statt nach Kalender zu ernten. Langsam trocknen und kühl, dunkel lagern, dann bleibt erhalten, was in den Blüten steckt.

Erfahrungen

Was Grower berichten: entspannend

Bei LFG berichten Grower und Kundschaft häufig von einem entspannenden Eindruck. Im Sprachgebrauch der Erfahrungsberichte ist „entspannend“ das Gegenstück zu „aktivierend“, gemeint ist also eher ein gemächliches Tempo. Wir geben hier nur wieder, was andere erzählen. Jeder Mensch nimmt eine Sorte anders wahr, und die Beschreibung ist ein Erfahrungswert, keine Eigenschaft der Samen.

Was Grower berichten: euphorisch

Grower und Kundschaft berichten bei LFG häufig von einem euphorischen Eindruck. „Euphorisch“ ist eine Sammelbezeichnung aus Erfahrungsberichten, die wir übernehmen, ohne sie zu bewerten. Eine Zusage von uns ist mit dem Begriff nicht verbunden. Wie eine Sorte wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und die Samen selbst tragen diese Eigenschaft nicht in sich.

Was Grower berichten: kreativ

Grower und Kundschaft beschreiben LFG häufig als kreativ. Wer von kreativen Sorten berichtet, meint meist einen verspielten, ideenreichen Eindruck. Die Einordnung beruht auf persönlichen Erfahrungsberichten und ist keine Zusage von uns. Wie eine Sorte wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und die Samen selbst tragen diese Eigenschaft nicht in sich.

Erfahrungsberichte von Grower:innen und Angaben des Züchters, keine Zusage zur Wirkung.

Häufige Fragen zu LFG

Wie lange ist die Blütezeit von LFG?

Laut Züchter blüht LFG rund 60–65 Tage. Gezählt wird ab dem Umstellen auf 12 Stunden Licht; die Wachstumsphase davor kommt dazu.

Wie groß wird LFG?

LFG steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse XL (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.

Ist LFG feminisiert oder Autoflower?

Die Samen sind feminisiert, aus ihnen wachsen fast ausschließlich weibliche Pflanzen. Die Sorte ist photoperiodisch und beginnt zu blühen, sobald die Lichtdauer auf 12 Stunden sinkt.

Von welchem Züchter stammt LFG?

LFG stammt von Barney's Farm. Die Elternsorten laut Züchter: Lemon Cherry Gelato x Gelato 41.

Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.

Rechtlicher Hinweis

Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.

So gelingt dein Anbau

In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.