Royal Queen Seeds

Gaia F1 (3 Samen | Feminisiert) - Royal Queen Seeds

Auf einen Blick

KreuzungNew Breed Auto x Black Domina x Sin Tra bajo
SamenartFeminisiert
Sativa / IndicaHybrid
Blütezeit40–45 Tage
ErtragKlasse L (M · L · XL)
AromaZitrus, Minze, Ananas
TerpeneCaryophyllen, Myrcen, Terpinolen
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Über Gaia F1

Gaia F1 entsteht aus drei Linien: New Breed Auto, Black Domina und Sin Tra Bajo. Royal Queen Seeds beschreibt sie als F1-Hybride aus stabilisierten Inzuchtlinien, deshalb wachsen die Pflanzen laut Züchter sehr einheitlich. Im Aroma kommen Zitrus, Minze, Ananas, Süße und Würze zusammen, bei den Terpenen Caryophyllen, Myrcen, Limonen und Terpinolen.

Royal Queen Seeds nennt eine Wuchshöhe von 50 bis 70 Zentimetern; mit Training lässt sich die Pflanze nach Züchterangabe bei etwa 50 Zentimetern halten. Er beschreibt sie als widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten und für kurze Sommer geeignet. Die feminisierte Sorte blüht laut Züchter 40 bis 45 Tage, ab der Keimung rechnet er mit 65 bis 70 Tagen bis zur Ernte; beim THC liegt sie in der Klasse sehr hoch. Wenn du auf dem Balkon oder in einem niedrigen Zelt mehrere gleich hohe Pflanzen ziehen willst, sprechen die Daten für Gaia F1.

Steckbrief

ZüchterRoyal Queen Seeds
Samenartfeminisiert
GenetikHybrid
AbstammungNew Breed Auto x Black Domina x Sin Tra bajo
Blütezeit40–45 Tage (kurz)
Saat bis Ernte65–70 Tage ab Keimung
Größe / ErtragL (Skala M · L · XL)
GeschmackErdige, Harzige & Würzige Noten, Zitrus & Spritzig, Tropen & Exotisch, Minze, Süß
TerpeneCaryophyllen, Myrcen und Terpinolen
Profil laut ZüchterEntspannend, Euphorisch

Anbau

Feminisiert: fast nur Weibchen

Aus den feminisierten Samen von Gaia F1 wachsen so gut wie ausschließlich weibliche Pflanzen, und nur die bilden Blüten. Männchen aussortieren musst du nicht, jeder Samen zählt für deine Planung. Das spart Platz, gerade wenn du nur wenige Pflanzen stellst.

Ganz ausschließen lassen sich Zwitter trotzdem nicht. Starker Stress durch Hitze, Licht in der Dunkelphase oder grobe Schnitte während der Blüte kann einzelne männliche Blüten auslösen. Schau dir deine Pflanzen ab der zweiten Blütewoche deshalb regelmäßig genau an.

Kurze Blütezeit

Gaia F1 gehört zu den schnell blühenden Sorten. Angegebene Blütezeit laut Züchter: 40–45 Tage. Gezählt wird bei photoperiodischen Pflanzen ab dem Umstellen auf 12 Stunden Licht, die Wachstumsphase kommt also noch dazu.

Weniger Blütewochen bedeuten im Zelt weniger Stromkosten und schnellere Durchgänge. Für den Anbau im Freien ist eine kurze Blüte ein echter Vorteil, weil die Ernte oft vor dem nassen Herbstwetter liegt. Ob die Blüten reif sind, zeigen dir trotzdem die Trichome und nicht der Kalender.

Größe und Ertrag: L

Mit der Klasse L liegt Gaia F1 in unserer Skala aus M, L und XL im oberen Mittelfeld. Im Zelt braucht eine L-Pflanze etwas Höhe und profitieren davon, wenn du sie früh herunterbindest oder toppst.

Draußen kannst du mit kräftigen Pflanzen rechnen, wenn Topfgröße und Sonne passen. Der tatsächliche Ertrag hängt von Licht, Wurzelraum, Dauer der Wachstumsphase und deiner Pflege ab.

Aroma & Terpene

Erdig, harzig, würzig

Im Aroma von Gaia F1 dominieren erdige, harzige und würzige Töne, die an Waldboden, Holz, Kräuter oder Weihrauch erinnern. Erdige Noten deuten oft auf Myrcen hin, würzig-holzige auf Beta-Caryophyllen und Humulen. Laut Sortenangabe prägen Caryophyllen, Myrcen und Terpinolen das Profil von Gaia F1.

Caryophyllen und Humulen sind schwere Sesquiterpene und verdunsten langsamer als frische Monoterpene. Deshalb hält sich eine würzige Grundnote oft länger als die frischen Spitzen. Ganz ohne Verlust geht es trotzdem nicht: Auch harzige Sorten verlieren in einem warmen, offenen Glas Aroma.

Zitrusfrisch und spritzig

Im Aroma von Gaia F1 stehen frische Zitrusnoten im Vordergrund, oft mit Anklängen an Zitrone, Limette oder Orangenschale. Hinter Zitrusduft in Hanf steckt meist Limonen, teils auch Terpinolen. Laut Sortenangabe prägen Caryophyllen, Myrcen und Terpinolen das Profil von Gaia F1.

Welche Terpene eine Pflanze bildet, legt vor allem ihre Genetik fest. Licht, Erntezeitpunkt und Trocknung verschieben nur die Mengen. Limonen gehört zu den leichten Monoterpenen und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. Kühl, dunkel und mit wenig Luft im Glas bleibt die frische Spitze am längsten erhalten.

Tropisch und exotisch

Gaia F1 bringt ein tropisches Aroma mit, das an Ananas, Mango, Papaya oder Passionsfrucht erinnern kann. Für tropische Fruchtnoten ist selten ein einzelnes Terpen verantwortlich. Meist steckt ein Mischprofil dahinter, oft mit Myrcen und Limonen. Laut Sortenangabe gehören Caryophyllen, Myrcen und Terpinolen zum Profil von Gaia F1.

Myrcen kommt auch in Mangos vor, deren Duft aber aus vielen weiteren Stoffen entsteht. Leichte Fruchtnoten sind flüchtig. Wird die Ernte zu warm getrocknet oder offen gelagert, gehen sie als Erstes verloren.

Frisch wie Minze

Gaia F1 wird mit einer minzigen Note beschrieben. Minze in einer Duftbeschreibung ist ein Eindruck der Nase und keine Laborangabe. Das Terpen Ocimen riecht süß und krautig und erinnert an Basilikum und Minze. Laut Sortenangabe gehören Caryophyllen, Myrcen und Terpinolen zum Profil von Gaia F1. Die Elternlinie von Gaia F1: New Breed Auto x Black Domina x Sin Tra bajo.

Frische, kühle Noten stammen meist von leichten Monoterpenen, die besonders schnell verdunsten. Ein volles, gut verschlossenes Glas an einem kühlen Ort hält sie länger.

Süß

Gaia F1 wird mit einem süßen Aroma beschrieben. Süße ist ein Eindruck der Nase und lässt sich keinem einzelnen Terpen sicher zuordnen. Leicht süßliche Töne bringen zum Beispiel Linalool und Ocimen mit, die nebenbei blumig oder krautig riechen. Laut Sortenangabe gehören Caryophyllen, Myrcen und Terpinolen zum Profil von Gaia F1. Die Elternlinie von Gaia F1: New Breed Auto x Black Domina x Sin Tra bajo.

Süße, leichte Noten verfliegen beim Trocknen schneller als schwere, würzige. Kühl, dunkel und luftdicht gelagert, bleibt mehr davon erhalten.

Caryophyllen: Pfeffer und Nelke

Beta-Caryophyllen riecht pfeffrig, würzig und holzig. Du kennst es aus schwarzem Pfeffer, Gewürznelke, Oregano und Rosmarin. Als Sesquiterpen mit 15 Kohlenstoffatomen ist es schwerer als die frischen Monoterpene und siedet erst bei rund 263 °C. Laut Sortenangabe gehört Caryophyllen bei Gaia F1 zum Terpenprofil: Caryophyllen, Myrcen und Terpinolen.

In Laborproben steigt und fällt es fast immer zusammen mit Humulen. An der Luft reagiert es langsam zu Caryophyllenoxid, das auf Befunden länger gelagerter Ware auftauchen kann.

Myrcen: erdig und fruchtig

Myrcen ist in vielen Hanfsorten das häufigste Terpen. Es riecht erdig, leicht moschusartig und nach reifen Früchten, manche sagen auch nach Hopfen. Außerhalb von Hanf steckt Myrcen in Hopfen, Zitronengras, Thymian, Lorbeer und Mango. Bei Gaia F1 gehört Myrcen laut Sortenangabe zum Terpenprofil, das ganze Profil: Caryophyllen, Myrcen und Terpinolen.

Als leichtes Monoterpen siedet Myrcen bei rund 168 °C und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. In einer älteren Messreihe von Ross und ElSohly (1996) sank sein Anteil am Blütenöl nach Trocknung und drei Monaten Lagerung von 67 auf 33 Prozent.

Terpinolen: frisch und kräuterig

Terpinolen riecht frisch, kräuterig und leicht blumig, mit einem Hauch Zitrus und Kiefer. Außerhalb von Hanf kommt es in Teebaumöl, Flieder und Muskat vor. Allen und Kollegen (PLoS One, 2019) fanden es in 86 Prozent der untersuchten Sorten nur in Spuren. In den übrigen Sorten war Terpinolen dagegen das dominante Terpen oder kam ihm nahe. Bei Gaia F1 nennt die Sortenangabe Terpinolen im Profil: Caryophyllen, Myrcen und Terpinolen.

Als Monoterpen siedet es bei rund 185 °C.

Genetik

Hybrid

Laut Royal Queen Seeds ist Gaia F1 ein Hybrid, bei dem keine Seite klar überwiegt. Wuchs, Streckung und Blütenform liegen damit irgendwo zwischen Indica und Sativa.

Gerade bei Hybriden fallen Geschwister aus derselben Packung oft unterschiedlich aus: Die eine Pflanze wird buschig, die andere schießt in die Höhe. Lass im Zelt deshalb etwas Luft nach oben und gleich Höhenunterschiede mit Herunterbinden aus. Wer mehrere Pflanzen stellt, sieht schnell, welcher Typ sich durchsetzt. Gekreuzt wurde die Sorte aus New Breed Auto x Black Domina x Sin Tra bajo.

Erfahrungen

Was Grower berichten: entspannend

Bei Gaia F1 berichten Grower und Kundschaft häufig von einem entspannenden Eindruck. Im Sprachgebrauch der Erfahrungsberichte ist „entspannend“ das Gegenstück zu „aktivierend“, gemeint ist also eher ein gemächliches Tempo. Wir geben hier nur wieder, was andere erzählen. Jeder Mensch nimmt eine Sorte anders wahr, und die Beschreibung ist ein Erfahrungswert, keine Eigenschaft der Samen.

Was Grower berichten: euphorisch

Grower und Kundschaft berichten bei Gaia F1 häufig von einem euphorischen Eindruck. „Euphorisch“ ist eine Sammelbezeichnung aus Erfahrungsberichten, die wir übernehmen, ohne sie zu bewerten. Eine Zusage von uns ist mit dem Begriff nicht verbunden. Wie eine Sorte wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und die Samen selbst tragen diese Eigenschaft nicht in sich.

Erfahrungsberichte von Grower:innen und Angaben des Züchters, keine Zusage zur Wirkung.

Häufige Fragen zu Gaia F1

Wie lange ist die Blütezeit von Gaia F1?

Laut Züchter blüht Gaia F1 rund 40–45 Tage. Gezählt wird ab dem Umstellen auf 12 Stunden Licht; die Wachstumsphase davor kommt dazu.

Wie groß wird Gaia F1?

Gaia F1 steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse L (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.

Ist Gaia F1 feminisiert oder Autoflower?

Die Samen sind feminisiert, aus ihnen wachsen fast ausschließlich weibliche Pflanzen. Die Sorte ist photoperiodisch und beginnt zu blühen, sobald die Lichtdauer auf 12 Stunden sinkt.

Von welchem Züchter stammt Gaia F1?

Gaia F1 stammt von Royal Queen Seeds. Die Elternsorten laut Züchter: New Breed Auto x Black Domina x Sin Tra bajo.

Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.

Rechtlicher Hinweis

Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.

So gelingt dein Anbau

In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.