Dutch Passion

Euforia (5 Samen | Feminisiert) - Dutch Passion

Auf einen Blick

KreuzungSkunk-Selektion aus den 1990ern („Euforia Skunk“, 1996 entwickelt)
SamenartFeminisiert
Sativa / IndicaSativa-dominant
Blütezeit56–63 Tage (8–9 Wochen, manche Phänotypen eine Woche länger)
Ertrag400–600 g/m²
THChoch (19–24 %)
AromaSkunk, würzig, erdig, Zitrus, Kiefer, holzig, Kräuter, teils Zimt, Vanille, Karamell
TerpeneCaryophyllen, Limonen, Myrcene
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Über Euforia

Euforia ist eine Skunk-Selektion von Dutch Passion aus den 1990ern, entwickelt 1996 unter dem Namen Euforia Skunk. Laut Züchter gewann sie beim Highlife Cup 2002 den ersten Platz. Die feminisierte, sativa-dominante Sorte blüht nach Angaben von Dutch Passion 8 bis 9 Wochen, einzelne Phänotypen eine Woche länger, und liegt in der THC-Klasse hoch.

Im Geschmack treffen Skunk, Zitrus, Kiefer, Holz und Kräuter auf würzige, erdige und fruchtige Töne, teils mit Zimt, Vanille oder Karamell. Der Züchter beschreibt einen sehr starken Geruch, lange, schwere Blüten, die Stützen brauchen, und eine gute Eignung als Mutterpflanze. Drinnen nennt er 400 bis 600 g/m². Ursprünglich für den Innenanbau gedacht, gehört Euforia draußen eher in warmes, trockenes Klima. Wenn du drinnen mit Stecklingen arbeitest und Stützen einplanst, passt die Sorte.

Steckbrief

ZüchterDutch Passion
Samenartfeminisiert
GenetikSativa-dominant
AbstammungSkunk-Selektion aus den 1990ern („Euforia Skunk“, 1996 entwickelt)
THCHoch (19–24 % THC)
Blütezeit56–63 Tage (mittel)
Größe / ErtragL (Skala M · L · XL)
Höhe draußenim Mittelmeerraum 2–3 m, im warmen Gewächshaus über 3,5 m
Ertrag drinnen400–600 g/m²
Ernte draußenin den Niederlanden Ende Oktober/Anfang November, im Mittelmeerraum Anfang/Mitte Oktober
GeschmackErdige, Harzige & Würzige Noten, Fruchtig, Funky & Pungent, Zitrus & Spritzig, Pine, Süßwaren & Dessert
TerpeneCaryophyllen, Limonen und Myrcen
Profil laut ZüchterAktivierend, Euphorisch, Klar

Anbau

Feminisiert: fast nur Weibchen

Aus den feminisierten Samen von Euforia wachsen so gut wie ausschließlich weibliche Pflanzen, und nur die bilden Blüten. Männchen aussortieren musst du nicht, jeder Samen zählt für deine Planung. Das spart Platz, gerade wenn du nur wenige Pflanzen stellst.

Ganz ausschließen lassen sich Zwitter trotzdem nicht. Starker Stress durch Hitze, Licht in der Dunkelphase oder grobe Schnitte während der Blüte kann einzelne männliche Blüten auslösen. Schau dir deine Pflanzen ab der zweiten Blütewoche deshalb regelmäßig genau an.

Mittlere Blütezeit

Die Blütezeit von Euforia beträgt laut Züchter 56–63 Tage. Die Uhr startet bei photoperiodischen Sorten mit dem Umstellen auf 12 Stunden Licht, die Wachstumsphase davor kommt dazu. Mit rund acht bis neun Wochen liegt die Sorte im Mittelfeld.

Draußen in Mitteleuropa werden solche Sorten oft bis Anfang oder Mitte Oktober reif. Plane im Zelt eine Woche Puffer ein. Über die Ernte entscheiden am Ende die Trichome.

Größe und Ertrag: L

Mit der Klasse L liegt Euforia in unserer Skala aus M, L und XL im oberen Mittelfeld. Im Zelt braucht eine L-Pflanze etwas Höhe und profitieren davon, wenn du sie früh herunterbindest oder toppst.

Draußen kannst du mit kräftigen Pflanzen rechnen, wenn Topfgröße und Sonne passen. Der tatsächliche Ertrag hängt von Licht, Wurzelraum, Dauer der Wachstumsphase und deiner Pflege ab.

Ausgezeichnete Genetik

Euforia hat laut Dutch Passion bereits einen Cannabis Cup oder einen vergleichbaren Wettbewerb gewonnen. Dort bewerten Jurys oder Publikum Aroma, Aussehen und Gesamteindruck der eingereichten Blüten.

Was ein Titel wert ist, hängt vom Wettbewerb ab: Neben großen, international bekannten Cups gibt es viele kleine, regionale. Für dich heißt die Auszeichnung vor allem, dass die Genetik schon bei anderen überzeugt hat. Eine Garantie für deine eigene Ernte ist sie nicht, am Ende entscheiden Pflege und Bedingungen.

High THC

High THC steht bei Sorten, für die der Züchter einen besonders hohen THC-Gehalt angibt. Gemessen wird an Blüten aus seinen eigenen Grows, und nicht jedes Labor arbeitet gleich. Werte verschiedener Züchter lassen sich deshalb nur grob vergleichen.

Die Zahl zeigt, was in der Genetik von Euforia stecken kann. Wie nah deine Pflanzen daran kommen, hängt von kräftigem Licht, einem Grow ohne große Stressphasen und dem richtigen Erntezeitpunkt ab.

Aroma & Terpene

Erdig, harzig, würzig

Im Aroma von Euforia dominieren erdige, harzige und würzige Töne, die an Waldboden, Holz, Kräuter oder Weihrauch erinnern. Erdige Noten deuten oft auf Myrcen hin, würzig-holzige auf Beta-Caryophyllen und Humulen. Laut Sortenangabe prägen Caryophyllen, Limonen und Myrcen das Profil von Euforia.

Caryophyllen und Humulen sind schwere Sesquiterpene und verdunsten langsamer als frische Monoterpene. Deshalb hält sich eine würzige Grundnote oft länger als die frischen Spitzen. Ganz ohne Verlust geht es trotzdem nicht: Auch harzige Sorten verlieren in einem warmen, offenen Glas Aroma.

Fruchtig

Euforia hat ein fruchtiges Aroma. „Fruchtig“ ist ein Sammelbegriff der Szene und lässt offen, ob eher Beeren, Steinobst oder Tropenfrucht gemeint sind. Fruchtige Profile entstehen in Hanf meist aus mehreren Terpenen, oft mit Myrcen und Limonen. Für Euforia nennt die Sortenangabe Caryophyllen, Limonen und Myrcen. Die Elternlinie von Euforia: Skunk-Selektion aus den 1990ern („Euforia Skunk“, 1996 entwickelt).

Das Grundprofil einer Sorte ist vor allem Genetik. Eine langsame, nicht zu warme Trocknung schützt die fruchtigen Spitzen, die zu den flüchtigsten Duftstoffen gehören.

Kräftig und stechend

Euforia hat ein kräftiges, stechendes Aroma mit Noten von Skunk, Käse, Knoblauch oder Moschus. Woher der Skunk-Geruch von Hanf kommt, hat eine Studie von Oswald und Kollegen (ACS Omega, 2021) untersucht. Als Hauptquelle fanden die Forscher eine Schwefelverbindung namens 3-Methyl-2-buten-1-thiol, kein Terpen. Eine Mischung der häufigsten Duftstoffe der Blüte, überwiegend Terpene, roch in der Studie nach Hanf, aber erst mit dieser Verbindung nach Skunk. Laut Sortenangabe prägen Caryophyllen, Limonen und Myrcen das übrige Profil von Euforia.

Für so kräftige Sorten lohnt im Zelt ein Aktivkohlefilter in der Abluft.

Zitrusfrisch und spritzig

Im Aroma von Euforia stehen frische Zitrusnoten im Vordergrund, oft mit Anklängen an Zitrone, Limette oder Orangenschale. Hinter Zitrusduft in Hanf steckt meist Limonen, teils auch Terpinolen. Laut Sortenangabe prägen Caryophyllen, Limonen und Myrcen das Profil von Euforia.

Welche Terpene eine Pflanze bildet, legt vor allem ihre Genetik fest. Licht, Erntezeitpunkt und Trocknung verschieben nur die Mengen. Limonen gehört zu den leichten Monoterpenen und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. Kühl, dunkel und mit wenig Luft im Glas bleibt die frische Spitze am längsten erhalten.

Pine: Kiefer und Wald

Euforia duftet nach Kiefernnadeln, Harz und frischem Wald. Kiefernduft in Hanf stammt meist von Alpha- und Beta-Pinen, die auch in Nadelbäumen, Rosmarin und Basilikum vorkommen. Für Euforia nennt die Sortenangabe Caryophyllen, Limonen und Myrcen.

Mit rund 155 °C hat Alpha-Pinen den niedrigsten Siedepunkt der großen Hanfterpene. Bei 25 °C ist es rund 30-mal so flüchtig wie Linalool. Grower trocknen deshalb am besten langsam, lagern danach kühl und dunkel und öffnen das Glas nicht unnötig.

Süß wie ein Dessert

Euforia gehört zu den Sorten mit süßem Dessert-Aroma, das an Vanille, Gebäck, Karamell oder Bonbons erinnern kann. Dessert-Noten wie Keks oder Karamell sind Eindrücke der Nase und keine Laborwerte. Einem einzelnen Terpen lassen sie sich nicht sicher zuordnen. Laut Sortenangabe stehen bei Euforia Caryophyllen, Limonen und Myrcen im Vordergrund. Die Elternlinie von Euforia: Skunk-Selektion aus den 1990ern („Euforia Skunk“, 1996 entwickelt).

Namen wie Gelato, Wedding Cake oder Cookies beschreiben übrigens Duftnoten, nicht die Abstammung. Luftdicht, kühl und dunkel aufbewahrt, hält sich ein süßer Duft deutlich länger als in einem halbvollen Glas am Fenster.

Caryophyllen: Pfeffer und Nelke

Beta-Caryophyllen riecht pfeffrig, würzig und holzig. Du kennst es aus schwarzem Pfeffer, Gewürznelke, Oregano und Rosmarin. Als Sesquiterpen mit 15 Kohlenstoffatomen ist es schwerer als die frischen Monoterpene und siedet erst bei rund 263 °C. Laut Sortenangabe gehört Caryophyllen bei Euforia zum Terpenprofil: Caryophyllen, Limonen und Myrcen.

In Laborproben steigt und fällt es fast immer zusammen mit Humulen. An der Luft reagiert es langsam zu Caryophyllenoxid, das auf Befunden länger gelagerter Ware auftauchen kann.

Limonen: frische Zitrusschale

Limonen ist der Duft von Orangen- und Zitronenschale, dort macht es den Großteil des ätherischen Öls aus. In Hanf sorgt es für frische, spritzige Zitrusnoten. Chemisch ist Limonen ein Monoterpen aus zehn Kohlenstoffatomen. Bei Euforia nennt die Sortenangabe Limonen im Terpenprofil, vollständig: Caryophyllen, Limonen und Myrcen.

Sein Siedepunkt liegt bei rund 176 bis 178 °C, je nach Quelle. Erstaunlich stabil zeigte sich Limonen in einer älteren Lagerstudie: Sein Anteil am Blütenöl blieb über drei Monate bei rund 16 Prozent.

Myrcen: erdig und fruchtig

Myrcen ist in vielen Hanfsorten das häufigste Terpen. Es riecht erdig, leicht moschusartig und nach reifen Früchten, manche sagen auch nach Hopfen. Außerhalb von Hanf steckt Myrcen in Hopfen, Zitronengras, Thymian, Lorbeer und Mango. Bei Euforia gehört Myrcen laut Sortenangabe zum Terpenprofil, das ganze Profil: Caryophyllen, Limonen und Myrcen.

Als leichtes Monoterpen siedet Myrcen bei rund 168 °C und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. In einer älteren Messreihe von Ross und ElSohly (1996) sank sein Anteil am Blütenöl nach Trocknung und drei Monaten Lagerung von 67 auf 33 Prozent.

Genetik

Sativa-dominant

Der Sativa-Anteil überwiegt bei Euforia, so ordnet Dutch Passion die Sorte ein. Rechne mit schlankeren Blättern, größeren Abständen zwischen den Blütenständen und einer kräftigen Streckung in den ersten Blütewochen.

Toppen oder ein Netz helfen dir, die Höhe im Zelt im Griff zu behalten. Lockerer als bei Indica-lastigen Sorten fallen meist auch die Blüten aus. In feuchten Herbstwochen draußen hilft das eher, weil Nässe schneller abtrocknet. Abstammung: Skunk-Selektion aus den 1990ern („Euforia Skunk“, 1996 entwickelt).

Hoher THC-Gehalt

Mit 19–24 % THC liegt Euforia von Dutch Passion im oberen Bereich unseres Sortiments. Die Werte beziehen sich auf Pflanzen, die unter guten Bedingungen gewachsen sind.

Wie nah deine Ernte daran herankommt, hängt von Licht, Ernährung und Klima ab. Ernte nach den Trichomen statt nach Kalender: Mit einer Lupe siehst du, wann die meisten milchig geworden sind. Langsam trocknen und kühl, dunkel lagern, dann bleibt erhalten, was in den Blüten steckt.

Erfahrungen

Was Grower berichten: aktivierend

Grower und Kundschaft beschreiben Euforia häufig als aktivierend. Wer von aktivierenden Sorten berichtet, meint meist einen wachen, lebhaften Eindruck. Der Begriff stammt aus Sortenbeschreibungen und Erfahrungsberichten, er ist kein Messwert und keine Zusage von uns. Wahrnehmungen sind individuell verschieden, und die Angabe ist keine Eigenschaft der Samen.

Was Grower berichten: euphorisch

Grower und Kundschaft berichten bei Euforia häufig von einem euphorischen Eindruck. „Euphorisch“ ist eine Sammelbezeichnung aus Erfahrungsberichten, die wir übernehmen, ohne sie zu bewerten. Eine Zusage von uns ist mit dem Begriff nicht verbunden. Wie eine Sorte wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und die Samen selbst tragen diese Eigenschaft nicht in sich.

Was Grower berichten: klar

Grower und Kundschaft beschreiben Euforia in ihren Berichten häufig als klar. In Erfahrungsberichten steht „klar“ meist für einen aufgeräumten Eindruck ohne Schwere. Die Einordnung beruht auf persönlichen Erfahrungen und ist keine Zusage von uns. Für die Sortenwahl im Anbau sagen Blütezeit, Ertrag und Erfahrungslevel mehr aus als Erfahrungsberichte, die von Mensch zu Mensch verschieden ausfallen.

Erfahrungsberichte von Grower:innen und Angaben des Züchters, keine Zusage zur Wirkung.

Häufige Fragen zu Euforia

Wie lange ist die Blütezeit von Euforia?

Laut Züchter blüht Euforia rund 56–63 Tage. Gezählt wird ab dem Umstellen auf 12 Stunden Licht; die Wachstumsphase davor kommt dazu.

Wie groß wird Euforia?

Euforia steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse L (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.

Ist Euforia feminisiert oder Autoflower?

Die Samen sind feminisiert, aus ihnen wachsen fast ausschließlich weibliche Pflanzen. Die Sorte ist photoperiodisch und beginnt zu blühen, sobald die Lichtdauer auf 12 Stunden sinkt.

Von welchem Züchter stammt Euforia?

Euforia stammt von Dutch Passion. Die Elternsorten laut Züchter: Skunk-Selektion aus den 1990ern („Euforia Skunk“, 1996 entwickelt).

Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.

Rechtlicher Hinweis

Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.

So gelingt dein Anbau

In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.