Nine Weeks Harvest

Coldpress (Feminisiert) - Nine Weeks Harvest

Auf einen Blick

KreuzungPapaya Drip x Runtz
SamenartFeminisiert
Sativa / IndicaHybrid
BlütezeitBlüteklasse 56–65 Tage
ErtragKlasse L (M · L · XL)
AromaFruchtig, Tropenfrucht, Cremig
TerpeneMyrcen, Limonen, Caryophyllen
Samen
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Über Cold Press

Cold Press von Nine Weeks Harvest kreuzt Papaya Drip mit Runtz. Der Name deutet auf kaltgepresstes Harz hin, und darauf zielt die Sorte auch: Angegeben ist eine Züchtung für Haschisch mit viel Harz und intensiven Terpenen. Dazu passt das Merkmal Washer.

Papaya Drip steht in der Beschreibung für tropische Süße, Runtz für candyartige, cremige Noten. In den Sortendaten sind fruchtig, Tropenfrucht und cremig eingetragen, als Hauptterpene Myrcen, Limonen und Caryophyllen. Beschrieben werden außerdem violette Akzente und dichte Blüten. Cold Press ist ein feminisierter Hybrid in der Blüteklasse 56 bis 65 Tage und beim Ertrag in Klasse L. Wenn du im Zelt anbaust und dein Harz selbst zu Hasch oder Rosin verarbeiten willst, ist Cold Press auf genau diesen Weg ausgelegt.

Steckbrief

ZüchterNine Weeks Harvest
Samenartfeminisiert
GenetikHybrid
AbstammungPapaya Drip x Runtz
BlütezeitMittel
Größe / ErtragL (Skala M · L · XL)
GeschmackFruchtig, Tropen & Exotisch, Cremig
TerpeneMyrcen, Limonen und Caryophyllen
Profil laut ZüchterEntspannend, Erhebend, Klar

Anbau

Feminisiert: fast nur Weibchen

Aus den feminisierten Samen von Cold Press wachsen so gut wie ausschließlich weibliche Pflanzen, und nur die bilden Blüten. Männchen aussortieren musst du nicht, jeder Samen zählt für deine Planung. Das spart Platz, gerade wenn du nur wenige Pflanzen stellst.

Ganz ausschließen lassen sich Zwitter trotzdem nicht. Starker Stress durch Hitze, Licht in der Dunkelphase oder grobe Schnitte während der Blüte kann einzelne männliche Blüten auslösen. Schau dir deine Pflanzen ab der zweiten Blütewoche deshalb regelmäßig genau an.

Mittlere Blütezeit

Die Uhr startet bei photoperiodischen Sorten mit dem Umstellen auf 12 Stunden Licht, die Wachstumsphase davor kommt dazu. Mit rund acht bis neun Wochen liegt die Sorte im Mittelfeld.

Draußen in Mitteleuropa werden solche Sorten oft bis Anfang oder Mitte Oktober reif. Plane im Zelt eine Woche Puffer ein. Über die Ernte entscheiden am Ende die Trichome.

Größe und Ertrag: L

Mit der Klasse L liegt Cold Press in unserer Skala aus M, L und XL im oberen Mittelfeld. Im Zelt braucht eine L-Pflanze etwas Höhe und profitieren davon, wenn du sie früh herunterbindest oder toppst.

Draußen kannst du mit kräftigen Pflanzen rechnen, wenn Topfgröße und Sonne passen. Der tatsächliche Ertrag hängt von Licht, Wurzelraum, Dauer der Wachstumsphase und deiner Pflege ab.

Washer-Genetik

Als Washer bezeichnet man Sorten, deren Harzköpfe sich bei der Extraktion mit Eiswasser besonders leicht lösen und viel Ausbeute bringen. Der Züchter zählt Cold Press dazu.

Eine einheitliche Prüfung dafür gibt es nicht. Die Einstufung beruht auf Erfahrungswerten, und selbst innerhalb einer Washer-Sorte unterscheiden sich einzelne Phänotypen deutlich. Im Anbau kommt es auf einen sauber gewählten Erntezeitpunkt und einen schonenden Umgang mit den Blüten an, damit die Harzköpfe heil bleiben.

Aroma & Terpene

Fruchtig

Cold Press hat ein fruchtiges Aroma. „Fruchtig“ ist ein Sammelbegriff der Szene und lässt offen, ob eher Beeren, Steinobst oder Tropenfrucht gemeint sind. Fruchtige Profile entstehen in Hanf meist aus mehreren Terpenen, oft mit Myrcen und Limonen. Für Cold Press nennt die Sortenangabe Myrcen, Limonen und Caryophyllen. Die Elternlinie von Cold Press: Papaya Drip x Runtz.

Das Grundprofil einer Sorte ist vor allem Genetik. Eine langsame, nicht zu warme Trocknung schützt die fruchtigen Spitzen, die zu den flüchtigsten Duftstoffen gehören.

Tropisch und exotisch

Cold Press bringt ein tropisches Aroma mit, das an Ananas, Mango, Papaya oder Passionsfrucht erinnern kann. Für tropische Fruchtnoten ist selten ein einzelnes Terpen verantwortlich. Meist steckt ein Mischprofil dahinter, oft mit Myrcen und Limonen. Laut Sortenangabe gehören Myrcen, Limonen und Caryophyllen zum Profil von Cold Press.

Myrcen kommt auch in Mangos vor, deren Duft aber aus vielen weiteren Stoffen entsteht. Leichte Fruchtnoten sind flüchtig. Wird die Ernte zu warm getrocknet oder offen gelagert, gehen sie als Erstes verloren.

Cremig und weich

Cold Press wird als cremig beschrieben. Cremig steht in Sortenbeschreibungen für einen weichen, runden Gesamteindruck ohne scharfe Kanten. Eine bestimmte Duftnote oder ein einzelnes Terpen steckt nicht dahinter. Laut Sortenangabe prägen Myrcen, Limonen und Caryophyllen das Profil von Cold Press. Abstammung laut Sortenangabe: Papaya Drip x Runtz.

Ein runder Eindruck lebt vom Zusammenspiel vieler Stoffe in kleinen Mengen. Luftdicht, kühl und dunkel aufbewahrt, bleibt diese Balance länger erhalten als in einem halbvollen Glas.

Myrcen: erdig und fruchtig

Myrcen ist in vielen Hanfsorten das häufigste Terpen. Es riecht erdig, leicht moschusartig und nach reifen Früchten, manche sagen auch nach Hopfen. Außerhalb von Hanf steckt Myrcen in Hopfen, Zitronengras, Thymian, Lorbeer und Mango. Bei Cold Press gehört Myrcen laut Sortenangabe zum Terpenprofil, das ganze Profil: Myrcen, Limonen und Caryophyllen.

Als leichtes Monoterpen siedet Myrcen bei rund 168 °C und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. In einer älteren Messreihe von Ross und ElSohly (1996) sank sein Anteil am Blütenöl nach Trocknung und drei Monaten Lagerung von 67 auf 33 Prozent.

Limonen: frische Zitrusschale

Limonen ist der Duft von Orangen- und Zitronenschale, dort macht es den Großteil des ätherischen Öls aus. In Hanf sorgt es für frische, spritzige Zitrusnoten. Chemisch ist Limonen ein Monoterpen aus zehn Kohlenstoffatomen. Bei Cold Press nennt die Sortenangabe Limonen im Terpenprofil, vollständig: Myrcen, Limonen und Caryophyllen.

Sein Siedepunkt liegt bei rund 176 bis 178 °C, je nach Quelle. Erstaunlich stabil zeigte sich Limonen in einer älteren Lagerstudie: Sein Anteil am Blütenöl blieb über drei Monate bei rund 16 Prozent.

Caryophyllen: Pfeffer und Nelke

Beta-Caryophyllen riecht pfeffrig, würzig und holzig. Du kennst es aus schwarzem Pfeffer, Gewürznelke, Oregano und Rosmarin. Als Sesquiterpen mit 15 Kohlenstoffatomen ist es schwerer als die frischen Monoterpene und siedet erst bei rund 263 °C. Laut Sortenangabe gehört Caryophyllen bei Cold Press zum Terpenprofil: Myrcen, Limonen und Caryophyllen.

In Laborproben steigt und fällt es fast immer zusammen mit Humulen. An der Luft reagiert es langsam zu Caryophyllenoxid, das auf Befunden länger gelagerter Ware auftauchen kann.

Genetik

Hybrid

Laut Nine Weeks Harvest ist Cold Press ein Hybrid, bei dem keine Seite klar überwiegt. Wuchs, Streckung und Blütenform liegen damit irgendwo zwischen Indica und Sativa.

Gerade bei Hybriden fallen Geschwister aus derselben Packung oft unterschiedlich aus: Die eine Pflanze wird buschig, die andere schießt in die Höhe. Lass im Zelt deshalb etwas Luft nach oben und gleich Höhenunterschiede mit Herunterbinden aus. Wer mehrere Pflanzen stellt, sieht schnell, welcher Typ sich durchsetzt. Gekreuzt wurde die Sorte aus Papaya Drip x Runtz.

Erfahrungen

Was Grower berichten: entspannend

Bei Cold Press berichten Grower und Kundschaft häufig von einem entspannenden Eindruck. Im Sprachgebrauch der Erfahrungsberichte ist „entspannend“ das Gegenstück zu „aktivierend“, gemeint ist also eher ein gemächliches Tempo. Wir geben hier nur wieder, was andere erzählen. Jeder Mensch nimmt eine Sorte anders wahr, und die Beschreibung ist ein Erfahrungswert, keine Eigenschaft der Samen.

Was Grower berichten: erhebend

Grower und Kundschaft berichten bei Cold Press häufig von einem erhebenden Eindruck. In Erfahrungsberichten steht „erhebend“ meist für etwas Leichtes und Beschwingtes. Die Einordnung stammt aus Sortenbeschreibungen und Berichten, nicht aus einer Messung. Jeder Mensch nimmt eine Sorte anders wahr, und die Beschreibung ist ein Erfahrungswert, keine Eigenschaft der Samen.

Was Grower berichten: klar

Grower und Kundschaft beschreiben Cold Press in ihren Berichten häufig als klar. In Erfahrungsberichten steht „klar“ meist für einen aufgeräumten Eindruck ohne Schwere. Die Einordnung beruht auf persönlichen Erfahrungen und ist keine Zusage von uns. Für die Sortenwahl im Anbau sagen Blütezeit, Ertrag und Erfahrungslevel mehr aus als Erfahrungsberichte, die von Mensch zu Mensch verschieden ausfallen.

Erfahrungsberichte von Grower:innen und Angaben des Züchters, keine Zusage zur Wirkung.

Häufige Fragen zu Cold Press

Wie groß wird Cold Press?

Cold Press steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse L (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.

Ist Cold Press feminisiert oder Autoflower?

Die Samen sind feminisiert, aus ihnen wachsen fast ausschließlich weibliche Pflanzen. Die Sorte ist photoperiodisch und beginnt zu blühen, sobald die Lichtdauer auf 12 Stunden sinkt.

Von welchem Züchter stammt Cold Press?

Cold Press stammt von Nine Weeks Harvest. Die Elternsorten laut Züchter: Papaya Drip x Runtz.

Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.

Rechtlicher Hinweis

Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.

So gelingt dein Anbau

In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.