Über OG Kush
Steckbrief
| Züchter | Silent Seeds |
|---|---|
| Samenart | feminisiert |
| Genetik | Indica-dominant |
| Abstammung | Lemon Thai x Chemdawg |
| THC | Sehr hoch (ab 25 % THC) |
| Blütezeit | 55 Tage (kurz) |
| Größe / Ertrag | XL (Skala M · L · XL) |
| Höhe draußen | 3 m |
| Ertrag drinnen | 550 g/m² |
| Ertrag draußen | 1.100 g/Pflanze |
| Ernte draußen | Anfang bis Mitte Oktober |
| Geschmack | Zitrus & Spritzig, Gas, Diesel & Chemisch, Erdige, Harzige & Würzige Noten |
| Terpene | Pinen, Caryophyllen und Limonen |
| Profil laut Züchter | Entspannend, Zerebral |
Anbau
Feminisiert: fast nur Weibchen
Aus den feminisierten Samen von OG Kush wachsen so gut wie ausschließlich weibliche Pflanzen, und nur die bilden Blüten. Männchen aussortieren musst du nicht, jeder Samen zählt für deine Planung. Das spart Platz, gerade wenn du nur wenige Pflanzen stellst.
Ganz ausschließen lassen sich Zwitter trotzdem nicht. Starker Stress durch Hitze, Licht in der Dunkelphase oder grobe Schnitte während der Blüte kann einzelne männliche Blüten auslösen. Schau dir deine Pflanzen ab der zweiten Blütewoche deshalb regelmäßig genau an.
Kurze Blütezeit
OG Kush gehört zu den schnell blühenden Sorten. Angegebene Blütezeit laut Züchter: 55 Tage. Gezählt wird bei photoperiodischen Pflanzen ab dem Umstellen auf 12 Stunden Licht, die Wachstumsphase kommt also noch dazu.
Weniger Blütewochen bedeuten im Zelt weniger Stromkosten und schnellere Durchgänge. Für den Anbau im Freien ist eine kurze Blüte ein echter Vorteil, weil die Ernte oft vor dem nassen Herbstwetter liegt. Ob die Blüten reif sind, zeigen dir trotzdem die Trichome und nicht der Kalender.
Größe und Ertrag: XL
Ganz oben in unserer Skala aus M, L und XL steht OG Kush mit der Klasse XL. Das heißt: große, kräftige Pflanzen mit viel Ertragspotenzial.
Dafür brauchst du Platz. Drinnen sorgen Toppen, Herunterbinden oder ein Netz dafür, dass die Spitzen nicht in die Lampe wachsen. Draußen will so eine Pflanze einen großen Topf oder ein Beet, viel Sonne und Stützen für die schweren Äste. Mehr Blütenmasse hält auch mehr Feuchtigkeit, also lüfte in der Blüte gut.
High THC
High THC steht bei Sorten, für die der Züchter einen besonders hohen THC-Gehalt angibt. Gemessen wird an Blüten aus seinen eigenen Grows, und nicht jedes Labor arbeitet gleich. Werte verschiedener Züchter lassen sich deshalb nur grob vergleichen.
Die Zahl zeigt, was in der Genetik von OG Kush stecken kann. Wie nah deine Pflanzen daran kommen, hängt von kräftigem Licht, einem Grow ohne große Stressphasen und dem richtigen Erntezeitpunkt ab.
Ertragsstarke Sorte
Mit dem Badge Hoher Ertrag ist OG Kush als besonders ertragreich ausgewiesen. Solche Angaben beziehen sich auf gute Bedingungen mit starkem Licht, ausreichend Wurzelraum und einer passenden Wachstumsphase. Ob deine Ernte da herankommt, hängt an genau diesen Punkten.
Plane Stützen oder ein Netz ein, denn schwere Blütenstände knicken sonst Äste ab. Große, dichte Buds halten außerdem lange Feuchtigkeit. Sorg in der späten Blüte deshalb für Luftbewegung im Bestand.
Aroma & Terpene
Zitrusfrisch und spritzig
Im Aroma von OG Kush stehen frische Zitrusnoten im Vordergrund, oft mit Anklängen an Zitrone, Limette oder Orangenschale. Hinter Zitrusduft in Hanf steckt meist Limonen, teils auch Terpinolen. Laut Sortenangabe prägen Pinen, Caryophyllen und Limonen das Profil von OG Kush.
Welche Terpene eine Pflanze bildet, legt vor allem ihre Genetik fest. Licht, Erntezeitpunkt und Trocknung verschieben nur die Mengen. Limonen gehört zu den leichten Monoterpenen und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. Kühl, dunkel und mit wenig Luft im Glas bleibt die frische Spitze am längsten erhalten.
Gas, Diesel, Chemie
OG Kush gehört zu den Sorten mit Gas-, Diesel- oder Chemie-Noten im Duft. Bei Zitrus oder Kiefer lässt sich das passende Terpen gut benennen, bei Treibstoff-Noten deutlich schwerer. Laut Sortenangabe gehören Pinen, Caryophyllen und Limonen zum Profil von OG Kush. Die Elternlinie von OG Kush: Lemon Thai x Chemdawg.
Das Duftprofil einer Sorte ist vor allem Genetik, darum lohnt bei Gas-Sorten der Blick auf die Abstammung. Im Anbau sind solche Noten meist deutlich wahrnehmbar. Ein Aktivkohlefilter in der Abluft hält den Geruch im Zelt.
Erdig, harzig, würzig
Im Aroma von OG Kush dominieren erdige, harzige und würzige Töne, die an Waldboden, Holz, Kräuter oder Weihrauch erinnern. Erdige Noten deuten oft auf Myrcen hin, würzig-holzige auf Beta-Caryophyllen und Humulen. Laut Sortenangabe prägen Pinen, Caryophyllen und Limonen das Profil von OG Kush.
Caryophyllen und Humulen sind schwere Sesquiterpene und verdunsten langsamer als frische Monoterpene. Deshalb hält sich eine würzige Grundnote oft länger als die frischen Spitzen. Ganz ohne Verlust geht es trotzdem nicht: Auch harzige Sorten verlieren in einem warmen, offenen Glas Aroma.
Pinen: Kiefer und Harz
Pinen gibt es in zwei Formen, Alpha- und Beta-Pinen. Beide riechen nach Kiefernnadeln, Harz und frischem Wald. Vorkommen außerhalb von Hanf: Nadelbäume, Rosmarin, Basilikum und Dill. Laut Sortenangabe gehört Pinen bei OG Kush zum Terpenprofil, insgesamt genannt: Pinen, Caryophyllen und Limonen.
Mit rund 155 °C hat Alpha-Pinen den niedrigsten Siedepunkt der großen Hanfterpene. Bei Zimmertemperatur ist es rund 30-mal so flüchtig wie Linalool. Viel Pinen auf einem Laborbefund spricht deshalb eher für frische Ware.
Caryophyllen: Pfeffer und Nelke
Beta-Caryophyllen riecht pfeffrig, würzig und holzig. Du kennst es aus schwarzem Pfeffer, Gewürznelke, Oregano und Rosmarin. Als Sesquiterpen mit 15 Kohlenstoffatomen ist es schwerer als die frischen Monoterpene und siedet erst bei rund 263 °C. Laut Sortenangabe gehört Caryophyllen bei OG Kush zum Terpenprofil: Pinen, Caryophyllen und Limonen.
In Laborproben steigt und fällt es fast immer zusammen mit Humulen. An der Luft reagiert es langsam zu Caryophyllenoxid, das auf Befunden länger gelagerter Ware auftauchen kann.
Limonen: frische Zitrusschale
Limonen ist der Duft von Orangen- und Zitronenschale, dort macht es den Großteil des ätherischen Öls aus. In Hanf sorgt es für frische, spritzige Zitrusnoten. Chemisch ist Limonen ein Monoterpen aus zehn Kohlenstoffatomen. Bei OG Kush nennt die Sortenangabe Limonen im Terpenprofil, vollständig: Pinen, Caryophyllen und Limonen.
Sein Siedepunkt liegt bei rund 176 bis 178 °C, je nach Quelle. Erstaunlich stabil zeigte sich Limonen in einer älteren Lagerstudie: Sein Anteil am Blütenöl blieb über drei Monate bei rund 16 Prozent.
Genetik
Indica-dominant
Laut Silent Seeds überwiegt bei OG Kush der Indica-Anteil. Beim Grow zeigt sich das meist an kompaktem Wuchs, kurzen Abständen zwischen den Blütenständen und breiten, dunkelgrünen Blättern. Damit kommst du gut mit kleineren Zelten und niedrig hängenden Lampen zurecht.
Die Sativa-Seite kann sich trotzdem zeigen, etwa durch etwas mehr Streckung zu Beginn der Blüte. Wie stark welche Seite durchkommt, ist von Samen zu Samen verschieden. Die Elternlinien: Lemon Thai x Chemdawg.
Sehr hoher THC-Gehalt
Mit ab 25 % THC gehört OG Kush von Silent Seeds zu den stärksten Sorten unseres Sortiments. Solche Spitzenwerte stammen aus Messungen an Pflanzen, die unter optimalen Bedingungen gewachsen sind.
Deine Ernte kommt nur in diese Nähe, wenn Licht, Ernährung und Klima stimmen. Entscheidend ist bei so potenten Sorten der Erntezeitpunkt: Prüf die Trichome mit einer Lupe, statt nach Kalender zu ernten. Langsam trocknen und kühl, dunkel lagern, dann bleibt erhalten, was in den Blüten steckt.
Erfahrungen
Was Grower berichten: entspannend
Bei OG Kush berichten Grower und Kundschaft häufig von einem entspannenden Eindruck. Im Sprachgebrauch der Erfahrungsberichte ist „entspannend“ das Gegenstück zu „aktivierend“, gemeint ist also eher ein gemächliches Tempo. Wir geben hier nur wieder, was andere erzählen. Jeder Mensch nimmt eine Sorte anders wahr, und die Beschreibung ist ein Erfahrungswert, keine Eigenschaft der Samen.
Was Grower berichten: zerebral
Bei OG Kush berichten Grower und Kundschaft häufig von einem zerebralen Eindruck. „Zerebral“ ist ein Szenebegriff für einen Eindruck, den Berichte eher im Kopf als im Körper verorten. Die Einordnung stammt aus Sortenbeschreibungen und Erfahrungsberichten, nicht aus einer Messung. Jeder Mensch nimmt eine Sorte anders wahr, und die Beschreibung ist keine Eigenschaft der Samen.
Erfahrungsberichte von Grower:innen und Angaben des Züchters, keine Zusage zur Wirkung.
Häufige Fragen zu OG Kush
Wie lange ist die Blütezeit von OG Kush?
Laut Züchter blüht OG Kush rund 55 Tage. Gezählt wird ab dem Umstellen auf 12 Stunden Licht; die Wachstumsphase davor kommt dazu.
Wie groß wird OG Kush?
OG Kush steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse XL (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.
Ist OG Kush feminisiert oder Autoflower?
Die Samen sind feminisiert, aus ihnen wachsen fast ausschließlich weibliche Pflanzen. Die Sorte ist photoperiodisch und beginnt zu blühen, sobald die Lichtdauer auf 12 Stunden sinkt.
Von welchem Züchter stammt OG Kush?
OG Kush stammt von Silent Seeds. Die Elternsorten laut Züchter: Lemon Thai x Chemdawg.
Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.
Rechtlicher Hinweis
Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.
So gelingt dein Anbau
In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.

