Royal Queen Seeds

Mimosa (3 Samen | Feminisiert) - Royal Queen Seeds

Auf einen Blick

KreuzungClementine x Purple Punch
SamenartFeminisiert
Sativa / Indica70 % Sativa / 30 % Indica
Blütezeit60–65 Tage (Fließtext 9–10 Wochen)
Ertrag350–400 g/m²
THChoch (19–24 %)
AromaZitrus, erdig, sauer
TerpeneMyrcen (hoher Anteil laut Züchter)
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Über Mimosa

Mimosa ist eine Kreuzung von Clementine mit Purple Punch. Der Name der ersten Elternlinie zeigt sich im Geschmack, den Royal Queen Seeds und die Sortendaten übereinstimmend mit Zitrus beschreiben. Zusammen kommen Süße, tropische Frucht sowie erdige und saure Noten dazu, als Terpene sind Limonen, β-Caryophyllen und Myrcen genannt, wobei der Züchter einen hohen Myrcen-Anteil hervorhebt.

Laut Züchter ist die feminisierte Sorte zu 70 Prozent Sativa, blüht 60 bis 65 Tage und enthält etwa 1 Prozent CBG. Drinnen bleibt Mimosa bei 60 bis 80 cm und bringt 350 bis 400 g/m², draußen wird Mitte Oktober geerntet. Drinnen ergibt das unsere Ertragsklasse M. In den Sortendaten ist sie Sativa-dominant und trägt das Merkmal Cup Winner. Wenn du drinnen unter niedriger Decke eine Sativa mit Zitrus-Aroma anbauen willst, ist Mimosa eine gute Kandidatin.

Steckbrief

ZüchterRoyal Queen Seeds
Samenartfeminisiert
GenetikSativa-dominant
AbstammungClementine x Purple Punch
THCHoch (19–24 % THC)
Blütezeit60–65 Tage (mittel)
Größe / ErtragM (Skala M · L · XL)
Höhe drinnen60–80 cm
Höhe draußen80–100 cm
Ertrag drinnen350–400 g/m²
Ertrag draußen500–550 g/Pflanze
Ernte draußenMitte Oktober
GeschmackZitrus & Spritzig, Süß, Tropen & Exotisch, Erdige, Harzige & Würzige Noten, Sauer
Profil laut ZüchterAktivierend, Euphorisch

Anbau

Feminisiert: fast nur Weibchen

Aus den feminisierten Samen von Mimosa wachsen so gut wie ausschließlich weibliche Pflanzen, und nur die bilden Blüten. Männchen aussortieren musst du nicht, jeder Samen zählt für deine Planung. Das spart Platz, gerade wenn du nur wenige Pflanzen stellst.

Ganz ausschließen lassen sich Zwitter trotzdem nicht. Starker Stress durch Hitze, Licht in der Dunkelphase oder grobe Schnitte während der Blüte kann einzelne männliche Blüten auslösen. Schau dir deine Pflanzen ab der zweiten Blütewoche deshalb regelmäßig genau an.

Mittlere Blütezeit

Die Blütezeit von Mimosa beträgt laut Züchter 60–65 Tage. Die Uhr startet bei photoperiodischen Sorten mit dem Umstellen auf 12 Stunden Licht, die Wachstumsphase davor kommt dazu. Mit rund acht bis neun Wochen liegt die Sorte im Mittelfeld.

Draußen in Mitteleuropa werden solche Sorten oft bis Anfang oder Mitte Oktober reif. Plane im Zelt eine Woche Puffer ein. Über die Ernte entscheiden am Ende die Trichome.

Größe und Ertrag: M

In unserer Skala aus M, L und XL steht Mimosa mit der Klasse M am unteren Ende. Gemeint ist eine eher kompakte Pflanze mit moderatem Ertrag.

Für viele Grows ist das genau richtig. Kleine Pflanzen passen in niedrige Zelte oder auf den Balkon und lassen sich leicht versorgen. Ist die Sorte photoperiodisch, holst du mit Training und einer etwas längeren Wachstumsphase mehr heraus. Was am Ende im Glas landet, entscheiden Licht, Topfgröße und deine Pflege.

Ausgezeichnete Genetik

Mimosa hat laut Royal Queen Seeds bereits einen Cannabis Cup oder einen vergleichbaren Wettbewerb gewonnen. Dort bewerten Jurys oder Publikum Aroma, Aussehen und Gesamteindruck der eingereichten Blüten.

Was ein Titel wert ist, hängt vom Wettbewerb ab: Neben großen, international bekannten Cups gibt es viele kleine, regionale. Für dich heißt die Auszeichnung vor allem, dass die Genetik schon bei anderen überzeugt hat. Eine Garantie für deine eigene Ernte ist sie nicht, am Ende entscheiden Pflege und Bedingungen.

High THC

High THC steht bei Sorten, für die der Züchter einen besonders hohen THC-Gehalt angibt. Gemessen wird an Blüten aus seinen eigenen Grows, und nicht jedes Labor arbeitet gleich. Werte verschiedener Züchter lassen sich deshalb nur grob vergleichen.

Die Zahl zeigt, was in der Genetik von Mimosa stecken kann. Wie nah deine Pflanzen daran kommen, hängt von kräftigem Licht, einem Grow ohne große Stressphasen und dem richtigen Erntezeitpunkt ab.

Aroma & Terpene

Zitrusfrisch und spritzig

Im Aroma von Mimosa stehen frische Zitrusnoten im Vordergrund, oft mit Anklängen an Zitrone, Limette oder Orangenschale. Hinter Zitrusduft in Hanf steckt meist Limonen, teils auch Terpinolen.

Welche Terpene eine Pflanze bildet, legt vor allem ihre Genetik fest. Licht, Erntezeitpunkt und Trocknung verschieben nur die Mengen. Limonen gehört zu den leichten Monoterpenen und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. Kühl, dunkel und mit wenig Luft im Glas bleibt die frische Spitze am längsten erhalten.

Süß

Mimosa wird mit einem süßen Aroma beschrieben. Süße ist ein Eindruck der Nase und lässt sich keinem einzelnen Terpen sicher zuordnen. Leicht süßliche Töne bringen zum Beispiel Linalool und Ocimen mit, die nebenbei blumig oder krautig riechen. Die Elternlinie von Mimosa: Clementine x Purple Punch.

Süße, leichte Noten verfliegen beim Trocknen schneller als schwere, würzige. Kühl, dunkel und luftdicht gelagert, bleibt mehr davon erhalten.

Tropisch und exotisch

Mimosa bringt ein tropisches Aroma mit, das an Ananas, Mango, Papaya oder Passionsfrucht erinnern kann. Für tropische Fruchtnoten ist selten ein einzelnes Terpen verantwortlich. Meist steckt ein Mischprofil dahinter, oft mit Myrcen und Limonen.

Myrcen kommt auch in Mangos vor, deren Duft aber aus vielen weiteren Stoffen entsteht. Leichte Fruchtnoten sind flüchtig. Wird die Ernte zu warm getrocknet oder offen gelagert, gehen sie als Erstes verloren.

Erdig, harzig, würzig

Im Aroma von Mimosa dominieren erdige, harzige und würzige Töne, die an Waldboden, Holz, Kräuter oder Weihrauch erinnern. Erdige Noten deuten oft auf Myrcen hin, würzig-holzige auf Beta-Caryophyllen und Humulen.

Caryophyllen und Humulen sind schwere Sesquiterpene und verdunsten langsamer als frische Monoterpene. Deshalb hält sich eine würzige Grundnote oft länger als die frischen Spitzen. Ganz ohne Verlust geht es trotzdem nicht: Auch harzige Sorten verlieren in einem warmen, offenen Glas Aroma.

Sauer und spritzig

Mimosa hat eine säuerliche Note im Aroma. Als sauer beschreiben viele Grower einen Duft, der an unreifes Obst oder Zitrusschale erinnert. Einem einzelnen Terpen lässt sich eine saure Note nicht sicher zuordnen. Die Elternlinie von Mimosa: Clementine x Purple Punch.

Bekannte Sour-Sorten tragen die Säure oft schon im Namen. Ob sie sich im Glas hält, hängt stark von einer langsamen Trocknung und kühler, dunkler Lagerung ab.

Genetik

Sativa-dominant

Der Sativa-Anteil überwiegt bei Mimosa, so ordnet Royal Queen Seeds die Sorte ein. Rechne mit schlankeren Blättern, größeren Abständen zwischen den Blütenständen und einer kräftigen Streckung in den ersten Blütewochen.

Toppen oder ein Netz helfen dir, die Höhe im Zelt im Griff zu behalten. Lockerer als bei Indica-lastigen Sorten fallen meist auch die Blüten aus. In feuchten Herbstwochen draußen hilft das eher, weil Nässe schneller abtrocknet. Abstammung: Clementine x Purple Punch.

Hoher THC-Gehalt

Mit 19–24 % THC liegt Mimosa von Royal Queen Seeds im oberen Bereich unseres Sortiments. Die Werte beziehen sich auf Pflanzen, die unter guten Bedingungen gewachsen sind.

Wie nah deine Ernte daran herankommt, hängt von Licht, Ernährung und Klima ab. Ernte nach den Trichomen statt nach Kalender: Mit einer Lupe siehst du, wann die meisten milchig geworden sind. Langsam trocknen und kühl, dunkel lagern, dann bleibt erhalten, was in den Blüten steckt.

Erfahrungen

Was Grower berichten: aktivierend

Grower und Kundschaft beschreiben Mimosa häufig als aktivierend. Wer von aktivierenden Sorten berichtet, meint meist einen wachen, lebhaften Eindruck. Der Begriff stammt aus Sortenbeschreibungen und Erfahrungsberichten, er ist kein Messwert und keine Zusage von uns. Wahrnehmungen sind individuell verschieden, und die Angabe ist keine Eigenschaft der Samen.

Was Grower berichten: euphorisch

Grower und Kundschaft berichten bei Mimosa häufig von einem euphorischen Eindruck. „Euphorisch“ ist eine Sammelbezeichnung aus Erfahrungsberichten, die wir übernehmen, ohne sie zu bewerten. Eine Zusage von uns ist mit dem Begriff nicht verbunden. Wie eine Sorte wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und die Samen selbst tragen diese Eigenschaft nicht in sich.

Erfahrungsberichte von Grower:innen und Angaben des Züchters, keine Zusage zur Wirkung.

Häufige Fragen zu Mimosa

Wie lange ist die Blütezeit von Mimosa?

Laut Züchter blüht Mimosa rund 60–65 Tage. Gezählt wird ab dem Umstellen auf 12 Stunden Licht; die Wachstumsphase davor kommt dazu.

Wie groß wird Mimosa?

Mimosa steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse M (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.

Ist Mimosa feminisiert oder Autoflower?

Die Samen sind feminisiert, aus ihnen wachsen fast ausschließlich weibliche Pflanzen. Die Sorte ist photoperiodisch und beginnt zu blühen, sobald die Lichtdauer auf 12 Stunden sinkt.

Von welchem Züchter stammt Mimosa?

Mimosa stammt von Royal Queen Seeds. Die Elternsorten laut Züchter: Clementine x Purple Punch.

Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.

Rechtlicher Hinweis

Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.

So gelingt dein Anbau

In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.