Dutch Passion

Lemon Z (5 Samen | Feminisiert) - Dutch Passion

Auf einen Blick

Kreuzung(Las Vegas Lemon Skunk x Original Z) x Lemon Tree
SamenartFeminisiert
Sativa / IndicaSativa-dominanter Hybrid
Blütezeit63–65 Tage (um 9 Wochen; selten 8, unter schlechten Bedingungen bis 70)
Ertragca. 500–550 g/m²
THChoch (19–24 %)
AromaZitrone, Limette, sauer, süß, Kiefer, Eukalyptus, holzig, erdig
TerpenePinen, Myrcen, Limonen
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Über Lemon Z

Lemon Z ist bei Dutch Passion die stabilere Neuauflage einer Linie, die 2018 unter anderem Namen den Highlife Cup gewann (Best Sativa und Gesamtsieg). Laut Züchter kreuzte er Las Vegas Lemon Skunk mit Original Z und danach mit Lemon Tree.

Der Name sagt es: Zitrone dominiert, dazu Limette, Kiefer und eine süß-saure Note. Laut Züchter ist sie ein Sativa-dominanter Hybrid mit langen Ästen und dünnen Blättern, blüht um neun Wochen und eignet sich für SCROG, LST und HST. Gegen Ende der Blüte können sich Foxtails bilden. In der Einteilung steht Lemon Z beim Ertrag in Klasse L. Wenn du im Zelt gern trainierst und ein Netz spannst, kann sie ihre langen Äste dort gut verteilen.

Steckbrief

ZüchterDutch Passion
Samenartfeminisiert
GenetikSativa-dominant
Abstammung(Las Vegas Lemon Skunk x Original Z) x Lemon Tree
THCHoch (19–24 % THC)
Blütezeit63–65 Tage (mittel)
Größe / ErtragL (Skala M · L · XL)
Ertrag drinnenca. 500–550 g/m²
Ertrag draußenca. 500–750 g/Pflanze (je nach Klima und Topf einige hundert Gramm bis 1 kg)
Ernte draußenauf der Nordhalbkugel in gemäßigtem Klima Anfang bis Ende Oktober
GeschmackSüß, Sauer, Zitrus & Spritzig, Pine, Erdige, Harzige & Würzige Noten
TerpenePinen, Myrcen und Limonen
Profil laut ZüchterEuphorisch, Erhebend, Klar

Anbau

Feminisiert: fast nur Weibchen

Aus den feminisierten Samen von Lemon Z wachsen so gut wie ausschließlich weibliche Pflanzen, und nur die bilden Blüten. Männchen aussortieren musst du nicht, jeder Samen zählt für deine Planung. Das spart Platz, gerade wenn du nur wenige Pflanzen stellst.

Ganz ausschließen lassen sich Zwitter trotzdem nicht. Starker Stress durch Hitze, Licht in der Dunkelphase oder grobe Schnitte während der Blüte kann einzelne männliche Blüten auslösen. Schau dir deine Pflanzen ab der zweiten Blütewoche deshalb regelmäßig genau an.

Mittlere Blütezeit

Die Blütezeit von Lemon Z beträgt laut Züchter 63–65 Tage. Die Uhr startet bei photoperiodischen Sorten mit dem Umstellen auf 12 Stunden Licht, die Wachstumsphase davor kommt dazu. Mit rund acht bis neun Wochen liegt die Sorte im Mittelfeld.

Draußen in Mitteleuropa werden solche Sorten oft bis Anfang oder Mitte Oktober reif. Plane im Zelt eine Woche Puffer ein. Über die Ernte entscheiden am Ende die Trichome.

Größe und Ertrag: L

Mit der Klasse L liegt Lemon Z in unserer Skala aus M, L und XL im oberen Mittelfeld. Im Zelt braucht eine L-Pflanze etwas Höhe und profitieren davon, wenn du sie früh herunterbindest oder toppst.

Draußen kannst du mit kräftigen Pflanzen rechnen, wenn Topfgröße und Sonne passen. Der tatsächliche Ertrag hängt von Licht, Wurzelraum, Dauer der Wachstumsphase und deiner Pflege ab.

Ausgezeichnete Genetik

Lemon Z hat laut Dutch Passion bereits einen Cannabis Cup oder einen vergleichbaren Wettbewerb gewonnen. Dort bewerten Jurys oder Publikum Aroma, Aussehen und Gesamteindruck der eingereichten Blüten.

Was ein Titel wert ist, hängt vom Wettbewerb ab: Neben großen, international bekannten Cups gibt es viele kleine, regionale. Für dich heißt die Auszeichnung vor allem, dass die Genetik schon bei anderen überzeugt hat. Eine Garantie für deine eigene Ernte ist sie nicht, am Ende entscheiden Pflege und Bedingungen.

High THC

High THC steht bei Sorten, für die der Züchter einen besonders hohen THC-Gehalt angibt. Gemessen wird an Blüten aus seinen eigenen Grows, und nicht jedes Labor arbeitet gleich. Werte verschiedener Züchter lassen sich deshalb nur grob vergleichen.

Die Zahl zeigt, was in der Genetik von Lemon Z stecken kann. Wie nah deine Pflanzen daran kommen, hängt von kräftigem Licht, einem Grow ohne große Stressphasen und dem richtigen Erntezeitpunkt ab.

Aroma & Terpene

Süß

Lemon Z wird mit einem süßen Aroma beschrieben. Süße ist ein Eindruck der Nase und lässt sich keinem einzelnen Terpen sicher zuordnen. Leicht süßliche Töne bringen zum Beispiel Linalool und Ocimen mit, die nebenbei blumig oder krautig riechen. Laut Sortenangabe gehören Pinen, Myrcen und Limonen zum Profil von Lemon Z. Die Elternlinie von Lemon Z: (Las Vegas Lemon Skunk x Original Z) x Lemon Tree.

Süße, leichte Noten verfliegen beim Trocknen schneller als schwere, würzige. Kühl, dunkel und luftdicht gelagert, bleibt mehr davon erhalten.

Sauer und spritzig

Lemon Z hat eine säuerliche Note im Aroma. Als sauer beschreiben viele Grower einen Duft, der an unreifes Obst oder Zitrusschale erinnert. Einem einzelnen Terpen lässt sich eine saure Note nicht sicher zuordnen. Laut Sortenangabe stehen bei Lemon Z Pinen, Myrcen und Limonen im Vordergrund. Die Elternlinie von Lemon Z: (Las Vegas Lemon Skunk x Original Z) x Lemon Tree.

Bekannte Sour-Sorten tragen die Säure oft schon im Namen. Ob sie sich im Glas hält, hängt stark von einer langsamen Trocknung und kühler, dunkler Lagerung ab.

Zitrusfrisch und spritzig

Im Aroma von Lemon Z stehen frische Zitrusnoten im Vordergrund, oft mit Anklängen an Zitrone, Limette oder Orangenschale. Hinter Zitrusduft in Hanf steckt meist Limonen, teils auch Terpinolen. Laut Sortenangabe prägen Pinen, Myrcen und Limonen das Profil von Lemon Z.

Welche Terpene eine Pflanze bildet, legt vor allem ihre Genetik fest. Licht, Erntezeitpunkt und Trocknung verschieben nur die Mengen. Limonen gehört zu den leichten Monoterpenen und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. Kühl, dunkel und mit wenig Luft im Glas bleibt die frische Spitze am längsten erhalten.

Pine: Kiefer und Wald

Lemon Z duftet nach Kiefernnadeln, Harz und frischem Wald. Kiefernduft in Hanf stammt meist von Alpha- und Beta-Pinen, die auch in Nadelbäumen, Rosmarin und Basilikum vorkommen. Für Lemon Z nennt die Sortenangabe Pinen, Myrcen und Limonen.

Mit rund 155 °C hat Alpha-Pinen den niedrigsten Siedepunkt der großen Hanfterpene. Bei 25 °C ist es rund 30-mal so flüchtig wie Linalool. Grower trocknen deshalb am besten langsam, lagern danach kühl und dunkel und öffnen das Glas nicht unnötig.

Erdig, harzig, würzig

Im Aroma von Lemon Z dominieren erdige, harzige und würzige Töne, die an Waldboden, Holz, Kräuter oder Weihrauch erinnern. Erdige Noten deuten oft auf Myrcen hin, würzig-holzige auf Beta-Caryophyllen und Humulen. Laut Sortenangabe prägen Pinen, Myrcen und Limonen das Profil von Lemon Z.

Caryophyllen und Humulen sind schwere Sesquiterpene und verdunsten langsamer als frische Monoterpene. Deshalb hält sich eine würzige Grundnote oft länger als die frischen Spitzen. Ganz ohne Verlust geht es trotzdem nicht: Auch harzige Sorten verlieren in einem warmen, offenen Glas Aroma.

Pinen: Kiefer und Harz

Pinen gibt es in zwei Formen, Alpha- und Beta-Pinen. Beide riechen nach Kiefernnadeln, Harz und frischem Wald. Vorkommen außerhalb von Hanf: Nadelbäume, Rosmarin, Basilikum und Dill. Laut Sortenangabe gehört Pinen bei Lemon Z zum Terpenprofil, insgesamt genannt: Pinen, Myrcen und Limonen.

Mit rund 155 °C hat Alpha-Pinen den niedrigsten Siedepunkt der großen Hanfterpene. Bei Zimmertemperatur ist es rund 30-mal so flüchtig wie Linalool. Viel Pinen auf einem Laborbefund spricht deshalb eher für frische Ware.

Myrcen: erdig und fruchtig

Myrcen ist in vielen Hanfsorten das häufigste Terpen. Es riecht erdig, leicht moschusartig und nach reifen Früchten, manche sagen auch nach Hopfen. Außerhalb von Hanf steckt Myrcen in Hopfen, Zitronengras, Thymian, Lorbeer und Mango. Bei Lemon Z gehört Myrcen laut Sortenangabe zum Terpenprofil, das ganze Profil: Pinen, Myrcen und Limonen.

Als leichtes Monoterpen siedet Myrcen bei rund 168 °C und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. In einer älteren Messreihe von Ross und ElSohly (1996) sank sein Anteil am Blütenöl nach Trocknung und drei Monaten Lagerung von 67 auf 33 Prozent.

Limonen: frische Zitrusschale

Limonen ist der Duft von Orangen- und Zitronenschale, dort macht es den Großteil des ätherischen Öls aus. In Hanf sorgt es für frische, spritzige Zitrusnoten. Chemisch ist Limonen ein Monoterpen aus zehn Kohlenstoffatomen. Bei Lemon Z nennt die Sortenangabe Limonen im Terpenprofil, vollständig: Pinen, Myrcen und Limonen.

Sein Siedepunkt liegt bei rund 176 bis 178 °C, je nach Quelle. Erstaunlich stabil zeigte sich Limonen in einer älteren Lagerstudie: Sein Anteil am Blütenöl blieb über drei Monate bei rund 16 Prozent.

Genetik

Sativa-dominant

Der Sativa-Anteil überwiegt bei Lemon Z, so ordnet Dutch Passion die Sorte ein. Rechne mit schlankeren Blättern, größeren Abständen zwischen den Blütenständen und einer kräftigen Streckung in den ersten Blütewochen.

Toppen oder ein Netz helfen dir, die Höhe im Zelt im Griff zu behalten. Lockerer als bei Indica-lastigen Sorten fallen meist auch die Blüten aus. In feuchten Herbstwochen draußen hilft das eher, weil Nässe schneller abtrocknet. Abstammung: (Las Vegas Lemon Skunk x Original Z) x Lemon Tree.

Hoher THC-Gehalt

Mit 19–24 % THC liegt Lemon Z von Dutch Passion im oberen Bereich unseres Sortiments. Die Werte beziehen sich auf Pflanzen, die unter guten Bedingungen gewachsen sind.

Wie nah deine Ernte daran herankommt, hängt von Licht, Ernährung und Klima ab. Ernte nach den Trichomen statt nach Kalender: Mit einer Lupe siehst du, wann die meisten milchig geworden sind. Langsam trocknen und kühl, dunkel lagern, dann bleibt erhalten, was in den Blüten steckt.

Erfahrungen

Was Grower berichten: euphorisch

Grower und Kundschaft berichten bei Lemon Z häufig von einem euphorischen Eindruck. „Euphorisch“ ist eine Sammelbezeichnung aus Erfahrungsberichten, die wir übernehmen, ohne sie zu bewerten. Eine Zusage von uns ist mit dem Begriff nicht verbunden. Wie eine Sorte wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und die Samen selbst tragen diese Eigenschaft nicht in sich.

Was Grower berichten: erhebend

Grower und Kundschaft berichten bei Lemon Z häufig von einem erhebenden Eindruck. In Erfahrungsberichten steht „erhebend“ meist für etwas Leichtes und Beschwingtes. Die Einordnung stammt aus Sortenbeschreibungen und Berichten, nicht aus einer Messung. Jeder Mensch nimmt eine Sorte anders wahr, und die Beschreibung ist ein Erfahrungswert, keine Eigenschaft der Samen.

Was Grower berichten: klar

Grower und Kundschaft beschreiben Lemon Z in ihren Berichten häufig als klar. In Erfahrungsberichten steht „klar“ meist für einen aufgeräumten Eindruck ohne Schwere. Die Einordnung beruht auf persönlichen Erfahrungen und ist keine Zusage von uns. Für die Sortenwahl im Anbau sagen Blütezeit, Ertrag und Erfahrungslevel mehr aus als Erfahrungsberichte, die von Mensch zu Mensch verschieden ausfallen.

Erfahrungsberichte von Grower:innen und Angaben des Züchters, keine Zusage zur Wirkung.

Häufige Fragen zu Lemon Z

Wie lange ist die Blütezeit von Lemon Z?

Laut Züchter blüht Lemon Z rund 63–65 Tage. Gezählt wird ab dem Umstellen auf 12 Stunden Licht; die Wachstumsphase davor kommt dazu.

Wie groß wird Lemon Z?

Lemon Z steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse L (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.

Ist Lemon Z feminisiert oder Autoflower?

Die Samen sind feminisiert, aus ihnen wachsen fast ausschließlich weibliche Pflanzen. Die Sorte ist photoperiodisch und beginnt zu blühen, sobald die Lichtdauer auf 12 Stunden sinkt.

Von welchem Züchter stammt Lemon Z?

Lemon Z stammt von Dutch Passion. Die Elternsorten laut Züchter: (Las Vegas Lemon Skunk x Original Z) x Lemon Tree.

Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.

Rechtlicher Hinweis

Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.

So gelingt dein Anbau

In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.