Royal Queen Seeds

Hyperion F1 (10 Samen | Autoflower) - Royal Queen Seeds

Auf einen Blick

KreuzungAmnesia x Lemon x Sin Tra Bajo Automatic
SamenartAutoflower
Sativa / IndicaSativa-dominant
Blütezeit45–55 Tage
ErtragKlasse L (M · L · XL)
AromaErdig, Kräuter, Pfeffer, Kiefer
TerpeneFarnesen, Myrcen, Ocimen, Terpinolen
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Über Hyperion F1

Hyperion F1 stammt aus der F1-Reihe von Royal Queen Seeds und geht auf Amnesia, Lemon und Sin Tra Bajo Automatic zurück. F1 heißt hier laut Züchter, dass zwei stabilisierte Inzuchtlinien gekreuzt wurden. Hyperion F1 ist ein Autoflower und blüht unabhängig vom Lichtzyklus, laut Royal Queen Seeds 45 bis 55 Tage. In den Sortendaten ist sie Sativa-dominant geführt und steht in der THC-Klasse sehr hoch. Im Geschmack treffen Zitrus, Süße und Würze auf Erde, Kräuter, Pfeffer und Kiefer, als Terpene sind Limonen, Myrcen, Terpinolen, Farnesen und Ocimen genannt.

Die Wuchshöhe gibt der Züchter mit 60 bis 90 Zentimetern an, dazu viele Blütenansätze in kurzer Zeit. Als passendes Klima nennt er Regionen mit kurzen Sommern. Wenn du draußen in einer Gegend mit kurzem Sommer anbaust und eine eher kleine Pflanze suchst, die nicht über den Zaun wächst, passt Hyperion F1 zu diesen Bedingungen.

Steckbrief

ZüchterRoyal Queen Seeds
SamenartAutoflower
GenetikSativa-dominant
AbstammungAmnesia x Lemon x Sin Tra Bajo Automatic
Blütezeit45–55 Tage (kurz)
Saat bis Ernte80–85 Tage ab Keimung
Größe / ErtragL (Skala M · L · XL)
GeschmackZitrus & Spritzig, Süß, Erdige, Harzige & Würzige Noten, Pfeffrig, Pine
TerpeneMyrcen, Ocimen und Terpinolen
ErfahrungEinsteiger
Profil laut ZüchterAktivierend, Euphorisch, Kreativ

Anbau

Autoflower: blüht nach Zeitplan

Als Autoflower blüht Hyperion F1 nach eigenem Zeitplan. Sie geht nicht über die Lichtdauer in die Blüte, sondern nach einigen Wochen Wachstum von selbst. Einen Lichtwechsel auf 12 Stunden brauchst du deshalb nicht, und draußen kannst du auch im Frühsommer noch aussäen.

Autoflower bleiben meist kompakter als photoperiodische Sorten und passen gut in kleine Zelte oder auf den Balkon. Die innere Uhr läuft ab der Keimung. Was du in den ersten Wochen verpasst, holst du später kaum auf, also säst du am besten gleich ins endgültige Gefäß.

Kurze Blütezeit

Hyperion F1 gehört zu den schnell blühenden Sorten. Angegebene Blütezeit laut Züchter: 45–55 Tage. Gezählt wird bei photoperiodischen Pflanzen ab dem Umstellen auf 12 Stunden Licht, die Wachstumsphase kommt also noch dazu.

Weniger Blütewochen bedeuten im Zelt weniger Stromkosten und schnellere Durchgänge. Für den Anbau im Freien ist eine kurze Blüte ein echter Vorteil, weil die Ernte oft vor dem nassen Herbstwetter liegt. Ob die Blüten reif sind, zeigen dir trotzdem die Trichome und nicht der Kalender.

Größe und Ertrag: L

Mit der Klasse L liegt Hyperion F1 in unserer Skala aus M, L und XL im oberen Mittelfeld. Im Zelt braucht eine L-Pflanze etwas Höhe und profitieren davon, wenn du sie früh herunterbindest oder toppst.

Draußen kannst du mit kräftigen Pflanzen rechnen, wenn Topfgröße und Sonne passen. Der tatsächliche Ertrag hängt von Licht, Wurzelraum, Dauer der Wachstumsphase und deiner Pflege ab.

Gut für Einsteiger

Hyperion F1 gilt als dankbare Sorte für deinen ersten Anbau. Sie verzeiht kleine Fehler beim Gießen und Düngen eher als anspruchsvolle Genetiken und wächst ohne viel Training gleichmäßig.

Starte mit wenig Dünger, gieße erst, wenn der Topf spürbar leichter ist, und halte die Temperatur stabil. So lernst du die Grundlagen, ohne dass gleich die ganze Ernte daran hängt. Mehr Tipps zum Start findest du in unserem Blog.

Aroma & Terpene

Zitrusfrisch und spritzig

Im Aroma von Hyperion F1 stehen frische Zitrusnoten im Vordergrund, oft mit Anklängen an Zitrone, Limette oder Orangenschale. Hinter Zitrusduft in Hanf steckt meist Limonen, teils auch Terpinolen. Laut Sortenangabe prägen Myrcen, Ocimen und Terpinolen das Profil von Hyperion F1.

Welche Terpene eine Pflanze bildet, legt vor allem ihre Genetik fest. Licht, Erntezeitpunkt und Trocknung verschieben nur die Mengen. Limonen gehört zu den leichten Monoterpenen und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. Kühl, dunkel und mit wenig Luft im Glas bleibt die frische Spitze am längsten erhalten.

Süß

Hyperion F1 wird mit einem süßen Aroma beschrieben. Süße ist ein Eindruck der Nase und lässt sich keinem einzelnen Terpen sicher zuordnen. Leicht süßliche Töne bringen zum Beispiel Linalool und Ocimen mit, die nebenbei blumig oder krautig riechen. Laut Sortenangabe gehören Myrcen, Ocimen und Terpinolen zum Profil von Hyperion F1. Die Elternlinie von Hyperion F1: Amnesia x Lemon x Sin Tra Bajo Automatic.

Süße, leichte Noten verfliegen beim Trocknen schneller als schwere, würzige. Kühl, dunkel und luftdicht gelagert, bleibt mehr davon erhalten.

Erdig, harzig, würzig

Im Aroma von Hyperion F1 dominieren erdige, harzige und würzige Töne, die an Waldboden, Holz, Kräuter oder Weihrauch erinnern. Erdige Noten deuten oft auf Myrcen hin, würzig-holzige auf Beta-Caryophyllen und Humulen. Laut Sortenangabe prägen Myrcen, Ocimen und Terpinolen das Profil von Hyperion F1.

Caryophyllen und Humulen sind schwere Sesquiterpene und verdunsten langsamer als frische Monoterpene. Deshalb hält sich eine würzige Grundnote oft länger als die frischen Spitzen. Ganz ohne Verlust geht es trotzdem nicht: Auch harzige Sorten verlieren in einem warmen, offenen Glas Aroma.

Mit Pfeffer im Duft

Im Duft von Hyperion F1 liegt eine pfeffrige Schärfe. Pfeffrige Noten gehen in Hanf meist auf Beta-Caryophyllen zurück, dasselbe Molekül wie im schwarzen Pfeffer und in der Gewürznelke. Allen und Kollegen (PLoS One, 2019) fanden, dass Caryophyllen und Humulen in fast allen Proben gemeinsam steigen und fallen. Laut Sortenangabe gehören Myrcen, Ocimen und Terpinolen zum Profil von Hyperion F1.

Caryophyllen ist ein schweres Sesquiterpen und siedet erst bei rund 263 °C. Darum hält sich die Pfeffernote oft länger als frische Zitrus- oder Kiefernspitzen.

Pine: Kiefer und Wald

Hyperion F1 duftet nach Kiefernnadeln, Harz und frischem Wald. Kiefernduft in Hanf stammt meist von Alpha- und Beta-Pinen, die auch in Nadelbäumen, Rosmarin und Basilikum vorkommen. Für Hyperion F1 nennt die Sortenangabe Myrcen, Ocimen und Terpinolen.

Mit rund 155 °C hat Alpha-Pinen den niedrigsten Siedepunkt der großen Hanfterpene. Bei 25 °C ist es rund 30-mal so flüchtig wie Linalool. Grower trocknen deshalb am besten langsam, lagern danach kühl und dunkel und öffnen das Glas nicht unnötig.

Myrcen: erdig und fruchtig

Myrcen ist in vielen Hanfsorten das häufigste Terpen. Es riecht erdig, leicht moschusartig und nach reifen Früchten, manche sagen auch nach Hopfen. Außerhalb von Hanf steckt Myrcen in Hopfen, Zitronengras, Thymian, Lorbeer und Mango. Bei Hyperion F1 gehört Myrcen laut Sortenangabe zum Terpenprofil, das ganze Profil: Myrcen, Ocimen und Terpinolen.

Als leichtes Monoterpen siedet Myrcen bei rund 168 °C und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. In einer älteren Messreihe von Ross und ElSohly (1996) sank sein Anteil am Blütenöl nach Trocknung und drei Monaten Lagerung von 67 auf 33 Prozent.

Ocimen: süß und krautig

Ocimen ist ein Monoterpen mit süßem, krautigem Duft, der an Basilikum und Minze erinnert. Zusammen mit Terpinolen steht es oft hinter Duftbeschreibungen wie frisch, kräuterig oder süßlich-blumig. Bei Hyperion F1 nennt die Sortenangabe Ocimen im Terpenprofil: Myrcen, Ocimen und Terpinolen.

Als Monoterpen ist Ocimen leicht und flüchtig. Welche Terpene eine Pflanze bildet, legt vor allem ihre Genetik fest. Wie viel davon nach der Ernte übrig bleibt, entscheiden Trocknung und Lagerung: langsam trocknen, dann kühl, dunkel und luftarm aufbewahren.

Terpinolen: frisch und kräuterig

Terpinolen riecht frisch, kräuterig und leicht blumig, mit einem Hauch Zitrus und Kiefer. Außerhalb von Hanf kommt es in Teebaumöl, Flieder und Muskat vor. Allen und Kollegen (PLoS One, 2019) fanden es in 86 Prozent der untersuchten Sorten nur in Spuren. In den übrigen Sorten war Terpinolen dagegen das dominante Terpen oder kam ihm nahe. Bei Hyperion F1 nennt die Sortenangabe Terpinolen im Profil: Myrcen, Ocimen und Terpinolen.

Als Monoterpen siedet es bei rund 185 °C.

Genetik

Sativa-dominant

Der Sativa-Anteil überwiegt bei Hyperion F1, so ordnet Royal Queen Seeds die Sorte ein. Rechne mit schlankeren Blättern, größeren Abständen zwischen den Blütenständen und einer kräftigen Streckung in den ersten Blütewochen.

Toppen oder ein Netz helfen dir, die Höhe im Zelt im Griff zu behalten. Lockerer als bei Indica-lastigen Sorten fallen meist auch die Blüten aus. In feuchten Herbstwochen draußen hilft das eher, weil Nässe schneller abtrocknet. Abstammung: Amnesia x Lemon x Sin Tra Bajo Automatic.

Erfahrungen

Was Grower berichten: aktivierend

Grower und Kundschaft beschreiben Hyperion F1 häufig als aktivierend. Wer von aktivierenden Sorten berichtet, meint meist einen wachen, lebhaften Eindruck. Der Begriff stammt aus Sortenbeschreibungen und Erfahrungsberichten, er ist kein Messwert und keine Zusage von uns. Wahrnehmungen sind individuell verschieden, und die Angabe ist keine Eigenschaft der Samen.

Was Grower berichten: euphorisch

Grower und Kundschaft berichten bei Hyperion F1 häufig von einem euphorischen Eindruck. „Euphorisch“ ist eine Sammelbezeichnung aus Erfahrungsberichten, die wir übernehmen, ohne sie zu bewerten. Eine Zusage von uns ist mit dem Begriff nicht verbunden. Wie eine Sorte wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und die Samen selbst tragen diese Eigenschaft nicht in sich.

Was Grower berichten: kreativ

Grower und Kundschaft beschreiben Hyperion F1 häufig als kreativ. Wer von kreativen Sorten berichtet, meint meist einen verspielten, ideenreichen Eindruck. Die Einordnung beruht auf persönlichen Erfahrungsberichten und ist keine Zusage von uns. Wie eine Sorte wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und die Samen selbst tragen diese Eigenschaft nicht in sich.

Erfahrungsberichte von Grower:innen und Angaben des Züchters, keine Zusage zur Wirkung.

Häufige Fragen zu Hyperion F1

Wie lange dauert es bei Hyperion F1 von der Saat bis zur Ernte?

Der Züchter gibt für Hyperion F1 von der Aussaat bis zur Ernte 80–85 Tage ab Keimung an.

Wie groß wird Hyperion F1?

Hyperion F1 steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse L (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.

Ist Hyperion F1 feminisiert oder Autoflower?

Hyperion F1 ist eine Autoflower-Sorte: Sie blüht unabhängig von der Lichtdauer nach einigen Wochen von selbst.

Von welchem Züchter stammt Hyperion F1?

Hyperion F1 stammt von Royal Queen Seeds. Die Elternsorten laut Züchter: Amnesia x Lemon x Sin Tra Bajo Automatic.

Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.

Rechtlicher Hinweis

Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.

So gelingt dein Anbau

In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.