Dutch Passion

Hollands Hope (1 Samen | Feminisiert) - Dutch Passion

Auf einen Blick

SamenartFeminisiert
Sativa / IndicaIndica-dominant
Blütezeit49–63 Tage (7–9 Wochen)
ErtragKlasse L (M · L · XL)
AromaErdig, Würzig, Süß
TerpeneMyrcene, Pinen, Caryophyllen
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Über Hollands Hope

Hollands Hope gehört laut Dutch Passion zu den ersten Sorten der Familie Dutch Outdoor und wird seit Jahrzehnten in den Niederlanden angebaut. In den Sortendaten steht als Abstammung Original Hollands Hope, Elternsorten sind nicht benannt.

Die feminisierte Sorte ist indica-dominant und trägt das Merkmal Kälteresistent. Laut Züchter wächst sie kompakt und buschig in Tannenbaumform und ist für nasse, kalte Spätsommer gemacht, mit hoher Widerstandskraft gegen Pilze. Die Blüte dauert sieben bis neun Wochen, draußen wird die Pflanze 1,5 bis 2,5 Meter hoch und bringt laut Dutch Passion bei guten Bedingungen 500 bis 1.000 Gramm. Beim Copa del Mar 2013 in Argentinien holte sie laut Züchter Platz eins. Wenn du draußen in Norddeutschland anbaust und eine bewährte Outdoor-Sorte suchst, passt Hollands Hope.

Steckbrief

ZüchterDutch Passion
Samenartfeminisiert
GenetikIndica-dominant
Blütezeit49–63 Tage
Größe / ErtragL (Skala M · L · XL)
Höhe draußen1,5–2,5 m
Ertrag draußen100–1000 g/Pflanze je nach Bedingungen, gut 500–1000 g
GeschmackErdige, Harzige & Würzige Noten, Süß
TerpeneMyrcen, Pinen und Caryophyllen
Profil laut ZüchterEntspannend

Anbau

Feminisiert: fast nur Weibchen

Aus den feminisierten Samen von Hollands Hope wachsen so gut wie ausschließlich weibliche Pflanzen, und nur die bilden Blüten. Männchen aussortieren musst du nicht, jeder Samen zählt für deine Planung. Das spart Platz, gerade wenn du nur wenige Pflanzen stellst.

Ganz ausschließen lassen sich Zwitter trotzdem nicht. Starker Stress durch Hitze, Licht in der Dunkelphase oder grobe Schnitte während der Blüte kann einzelne männliche Blüten auslösen. Schau dir deine Pflanzen ab der zweiten Blütewoche deshalb regelmäßig genau an.

Größe und Ertrag: L

Mit der Klasse L liegt Hollands Hope in unserer Skala aus M, L und XL im oberen Mittelfeld. Im Zelt braucht eine L-Pflanze etwas Höhe und profitieren davon, wenn du sie früh herunterbindest oder toppst.

Draußen kannst du mit kräftigen Pflanzen rechnen, wenn Topfgröße und Sonne passen. Der tatsächliche Ertrag hängt von Licht, Wurzelraum, Dauer der Wachstumsphase und deiner Pflege ab.

Kälteresistent

Der Züchter stuft Hollands Hope als kälteresistent ein. Die Pflanze soll kühle Nächte und Temperaturschwankungen besser wegstecken als empfindliche Sorten und nicht gleich im Wachstum stehen bleiben.

Das zählt vor allem draußen, wenn der Herbst früh kommt oder du in einer kühleren Gegend anbaust. Hinter dem Begriff steckt keine genormte Prüfung, sondern die Erfahrung des Züchters. Frost verträgt auch eine kälteresistente Sorte nicht, und bei nasskaltem Wetter bleibt gute Belüftung Pflicht.

Aroma & Terpene

Erdig, harzig, würzig

Im Aroma von Hollands Hope dominieren erdige, harzige und würzige Töne, die an Waldboden, Holz, Kräuter oder Weihrauch erinnern. Erdige Noten deuten oft auf Myrcen hin, würzig-holzige auf Beta-Caryophyllen und Humulen. Laut Sortenangabe prägen Myrcen, Pinen und Caryophyllen das Profil von Hollands Hope.

Caryophyllen und Humulen sind schwere Sesquiterpene und verdunsten langsamer als frische Monoterpene. Deshalb hält sich eine würzige Grundnote oft länger als die frischen Spitzen. Ganz ohne Verlust geht es trotzdem nicht: Auch harzige Sorten verlieren in einem warmen, offenen Glas Aroma.

Süß

Hollands Hope wird mit einem süßen Aroma beschrieben. Süße ist ein Eindruck der Nase und lässt sich keinem einzelnen Terpen sicher zuordnen. Leicht süßliche Töne bringen zum Beispiel Linalool und Ocimen mit, die nebenbei blumig oder krautig riechen. Laut Sortenangabe gehören Myrcen, Pinen und Caryophyllen zum Profil von Hollands Hope.

Süße, leichte Noten verfliegen beim Trocknen schneller als schwere, würzige. Kühl, dunkel und luftdicht gelagert, bleibt mehr davon erhalten.

Myrcen: erdig und fruchtig

Myrcen ist in vielen Hanfsorten das häufigste Terpen. Es riecht erdig, leicht moschusartig und nach reifen Früchten, manche sagen auch nach Hopfen. Außerhalb von Hanf steckt Myrcen in Hopfen, Zitronengras, Thymian, Lorbeer und Mango. Bei Hollands Hope gehört Myrcen laut Sortenangabe zum Terpenprofil, das ganze Profil: Myrcen, Pinen und Caryophyllen.

Als leichtes Monoterpen siedet Myrcen bei rund 168 °C und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. In einer älteren Messreihe von Ross und ElSohly (1996) sank sein Anteil am Blütenöl nach Trocknung und drei Monaten Lagerung von 67 auf 33 Prozent.

Pinen: Kiefer und Harz

Pinen gibt es in zwei Formen, Alpha- und Beta-Pinen. Beide riechen nach Kiefernnadeln, Harz und frischem Wald. Vorkommen außerhalb von Hanf: Nadelbäume, Rosmarin, Basilikum und Dill. Laut Sortenangabe gehört Pinen bei Hollands Hope zum Terpenprofil, insgesamt genannt: Myrcen, Pinen und Caryophyllen.

Mit rund 155 °C hat Alpha-Pinen den niedrigsten Siedepunkt der großen Hanfterpene. Bei Zimmertemperatur ist es rund 30-mal so flüchtig wie Linalool. Viel Pinen auf einem Laborbefund spricht deshalb eher für frische Ware.

Caryophyllen: Pfeffer und Nelke

Beta-Caryophyllen riecht pfeffrig, würzig und holzig. Du kennst es aus schwarzem Pfeffer, Gewürznelke, Oregano und Rosmarin. Als Sesquiterpen mit 15 Kohlenstoffatomen ist es schwerer als die frischen Monoterpene und siedet erst bei rund 263 °C. Laut Sortenangabe gehört Caryophyllen bei Hollands Hope zum Terpenprofil: Myrcen, Pinen und Caryophyllen.

In Laborproben steigt und fällt es fast immer zusammen mit Humulen. An der Luft reagiert es langsam zu Caryophyllenoxid, das auf Befunden länger gelagerter Ware auftauchen kann.

Genetik

Indica-dominant

Laut Dutch Passion überwiegt bei Hollands Hope der Indica-Anteil. Beim Grow zeigt sich das meist an kompaktem Wuchs, kurzen Abständen zwischen den Blütenständen und breiten, dunkelgrünen Blättern. Damit kommst du gut mit kleineren Zelten und niedrig hängenden Lampen zurecht.

Die Sativa-Seite kann sich trotzdem zeigen, etwa durch etwas mehr Streckung zu Beginn der Blüte. Wie stark welche Seite durchkommt, ist von Samen zu Samen verschieden.

Erfahrungen

Was Grower berichten: entspannend

Bei Hollands Hope berichten Grower und Kundschaft häufig von einem entspannenden Eindruck. Im Sprachgebrauch der Erfahrungsberichte ist „entspannend“ das Gegenstück zu „aktivierend“, gemeint ist also eher ein gemächliches Tempo. Wir geben hier nur wieder, was andere erzählen. Jeder Mensch nimmt eine Sorte anders wahr, und die Beschreibung ist ein Erfahrungswert, keine Eigenschaft der Samen.

Erfahrungsberichte von Grower:innen und Angaben des Züchters, keine Zusage zur Wirkung.

Häufige Fragen zu Hollands Hope

Wie lange ist die Blütezeit von Hollands Hope?

Laut Züchter blüht Hollands Hope rund 49–63 Tage. Gezählt wird ab dem Umstellen auf 12 Stunden Licht; die Wachstumsphase davor kommt dazu.

Wie groß wird Hollands Hope?

Hollands Hope steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse L (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.

Ist Hollands Hope feminisiert oder Autoflower?

Die Samen sind feminisiert, aus ihnen wachsen fast ausschließlich weibliche Pflanzen. Die Sorte ist photoperiodisch und beginnt zu blühen, sobald die Lichtdauer auf 12 Stunden sinkt.

Von welchem Züchter stammt Hollands Hope?

Hollands Hope stammt von Dutch Passion.

Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.

Rechtlicher Hinweis

Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.

So gelingt dein Anbau

In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.