Exotic Seeds

Exotic Colours (1 Samen | Feminisiert) - Exotic Seeds

Auf einen Blick

Kreuzung(Peyote Purple #7) x (Sir Jack x P.C.K) F5
SamenartFeminisiert
Sativa / Indica50 % Indica / 50 % Sativa
Blütezeit63–70 Tage (9–10 Wochen)
Ertrag550–600 g/m²
TerpeneMyrcen, β-Caryophyllen, Limonen
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Über Exotic Colours

Bei Exotic Colours sagt der Name, worauf gezüchtet wurde: Farbe. Exotic Seeds kreuzte Peyote Purple #7 mit einer F5-Linie aus Sir Jack x P.C.K. Laut Züchter färben sich die Nachkommen dunkel, je Pflanze unterschiedlich stark. Dunklere Pflanzen duften eher blumig-frisch und teils leicht säuerlich, weniger gefärbte kräftig nach Zitrone, manchmal mit Weihrauch.

Die feminisierte Sorte ist laut Züchter ein 50:50-Hybrid, blüht 63 bis 70 Tage und wird draußen im Oktober reif; drinnen nennt er 550 bis 600 Gramm pro Quadratmeter. Bei der Expogrow 2017 erreichte sie laut Exotic Seeds den dritten Platz. Der genannte Ertrag entspricht unserer Ertragsklasse XL. Wenn du im Zelt mehrere Pflanzen ziehst und gezielt nach dunkel gefärbten Phänotypen selektieren willst, ist Exotic Colours eine passende Wahl.

Steckbrief

ZüchterExotic Seeds
Samenartfeminisiert
GenetikHybrid
Abstammung(Peyote Purple #7) x (Sir Jack x P.C.K) F5
Blütezeit63–70 Tage
Größe / ErtragXL (Skala M · L · XL)
Ertrag drinnen550–600 g/m²
Ernte draußenOktober
TerpeneMyrcen, Caryophyllen und Limonen

Anbau

Feminisiert: fast nur Weibchen

Aus den feminisierten Samen von Exotic Colours wachsen so gut wie ausschließlich weibliche Pflanzen, und nur die bilden Blüten. Männchen aussortieren musst du nicht, jeder Samen zählt für deine Planung. Das spart Platz, gerade wenn du nur wenige Pflanzen stellst.

Ganz ausschließen lassen sich Zwitter trotzdem nicht. Starker Stress durch Hitze, Licht in der Dunkelphase oder grobe Schnitte während der Blüte kann einzelne männliche Blüten auslösen. Schau dir deine Pflanzen ab der zweiten Blütewoche deshalb regelmäßig genau an.

Größe und Ertrag: XL

Ganz oben in unserer Skala aus M, L und XL steht Exotic Colours mit der Klasse XL. Das heißt: große, kräftige Pflanzen mit viel Ertragspotenzial.

Dafür brauchst du Platz. Drinnen sorgen Toppen, Herunterbinden oder ein Netz dafür, dass die Spitzen nicht in die Lampe wachsen. Draußen will so eine Pflanze einen großen Topf oder ein Beet, viel Sonne und Stützen für die schweren Äste. Mehr Blütenmasse hält auch mehr Feuchtigkeit, also lüfte in der Blüte gut.

Ertragsstarke Sorte

Mit dem Badge Hoher Ertrag ist Exotic Colours als besonders ertragreich ausgewiesen. Solche Angaben beziehen sich auf gute Bedingungen mit starkem Licht, ausreichend Wurzelraum und einer passenden Wachstumsphase. Ob deine Ernte da herankommt, hängt an genau diesen Punkten.

Plane Stützen oder ein Netz ein, denn schwere Blütenstände knicken sonst Äste ab. Große, dichte Buds halten außerdem lange Feuchtigkeit. Sorg in der späten Blüte deshalb für Luftbewegung im Bestand.

Aroma & Terpene

Myrcen: erdig und fruchtig

Myrcen ist in vielen Hanfsorten das häufigste Terpen. Es riecht erdig, leicht moschusartig und nach reifen Früchten, manche sagen auch nach Hopfen. Außerhalb von Hanf steckt Myrcen in Hopfen, Zitronengras, Thymian, Lorbeer und Mango. Bei Exotic Colours gehört Myrcen laut Sortenangabe zum Terpenprofil, das ganze Profil: Myrcen, Caryophyllen und Limonen.

Als leichtes Monoterpen siedet Myrcen bei rund 168 °C und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. In einer älteren Messreihe von Ross und ElSohly (1996) sank sein Anteil am Blütenöl nach Trocknung und drei Monaten Lagerung von 67 auf 33 Prozent.

Caryophyllen: Pfeffer und Nelke

Beta-Caryophyllen riecht pfeffrig, würzig und holzig. Du kennst es aus schwarzem Pfeffer, Gewürznelke, Oregano und Rosmarin. Als Sesquiterpen mit 15 Kohlenstoffatomen ist es schwerer als die frischen Monoterpene und siedet erst bei rund 263 °C. Laut Sortenangabe gehört Caryophyllen bei Exotic Colours zum Terpenprofil: Myrcen, Caryophyllen und Limonen.

In Laborproben steigt und fällt es fast immer zusammen mit Humulen. An der Luft reagiert es langsam zu Caryophyllenoxid, das auf Befunden länger gelagerter Ware auftauchen kann.

Limonen: frische Zitrusschale

Limonen ist der Duft von Orangen- und Zitronenschale, dort macht es den Großteil des ätherischen Öls aus. In Hanf sorgt es für frische, spritzige Zitrusnoten. Chemisch ist Limonen ein Monoterpen aus zehn Kohlenstoffatomen. Bei Exotic Colours nennt die Sortenangabe Limonen im Terpenprofil, vollständig: Myrcen, Caryophyllen und Limonen.

Sein Siedepunkt liegt bei rund 176 bis 178 °C, je nach Quelle. Erstaunlich stabil zeigte sich Limonen in einer älteren Lagerstudie: Sein Anteil am Blütenöl blieb über drei Monate bei rund 16 Prozent.

Genetik

Hybrid

Laut Exotic Seeds ist Exotic Colours ein Hybrid, bei dem keine Seite klar überwiegt. Wuchs, Streckung und Blütenform liegen damit irgendwo zwischen Indica und Sativa.

Gerade bei Hybriden fallen Geschwister aus derselben Packung oft unterschiedlich aus: Die eine Pflanze wird buschig, die andere schießt in die Höhe. Lass im Zelt deshalb etwas Luft nach oben und gleich Höhenunterschiede mit Herunterbinden aus. Wer mehrere Pflanzen stellt, sieht schnell, welcher Typ sich durchsetzt. Gekreuzt wurde die Sorte aus (Peyote Purple #7) x (Sir Jack x P.C.K) F5.

Häufige Fragen zu Exotic Colours

Wie lange ist die Blütezeit von Exotic Colours?

Laut Züchter blüht Exotic Colours rund 63–70 Tage. Gezählt wird ab dem Umstellen auf 12 Stunden Licht; die Wachstumsphase davor kommt dazu.

Wie groß wird Exotic Colours?

Exotic Colours steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse XL (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.

Ist Exotic Colours feminisiert oder Autoflower?

Die Samen sind feminisiert, aus ihnen wachsen fast ausschließlich weibliche Pflanzen. Die Sorte ist photoperiodisch und beginnt zu blühen, sobald die Lichtdauer auf 12 Stunden sinkt.

Von welchem Züchter stammt Exotic Colours?

Exotic Colours stammt von Exotic Seeds. Die Elternsorten laut Züchter: (Peyote Purple #7) x (Sir Jack x P.C.K) F5.

Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.

Rechtlicher Hinweis

Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.

So gelingt dein Anbau

In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.