Jack Herer

Emperor's Cut (3 Samen | Feminisiert) - Jack Herer

Auf einen Blick

KreuzungStarfire Chem BX × Early Orange
SamenartFeminisiert
Sativa / IndicaHybrid
BlütezeitBlüteklasse 56–65 Tage
ErtragKlasse L (M · L · XL)
AromaKäse, Orange, Erdig
TerpeneLimonen, Myrcen, Caryophyllen
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Über Emperor's Cut

Emperor's Cut kreuzt Starfire Chem BX mit Early Orange, das BX im Namen des Elternteils steht für eine Rückkreuzung. Herausgekommen ist bei Jack Herer eine feminisierte Hybride, deren angegebener Geschmack ungewöhnlich gemischt ist: Käse, Orange und eine erdige Basis. Limonen, Myrcen und Caryophyllen sind als Hauptterpene eingetragen.

Die Sorte trägt das Merkmal Washer. Der Sortenbeschreibung nach zeigen die Pflanzen silbrige bis violette Töne. Wenn du nach der Ernte selbst Harz abtrennen möchtest und ein würzig-käsiges Profil magst, ist Emperor's Cut eine Sorte, die du dir genauer ansehen solltest.

Steckbrief

ZüchterJack Herer
Samenartfeminisiert
GenetikHybrid
AbstammungStarfire Chem BX × Early Orange
BlütezeitMittel
Größe / ErtragL (Skala M · L · XL)
GeschmackFunky & Pungent, Zitrus & Spritzig, Erdige, Harzige & Würzige Noten
TerpeneLimonen, Myrcen und Caryophyllen
Profil laut ZüchterEntspannend, Ausgeglichen, Kreativ

Anbau

Feminisiert: fast nur Weibchen

Aus den feminisierten Samen von Emperor's Cut wachsen so gut wie ausschließlich weibliche Pflanzen, und nur die bilden Blüten. Männchen aussortieren musst du nicht, jeder Samen zählt für deine Planung. Das spart Platz, gerade wenn du nur wenige Pflanzen stellst.

Ganz ausschließen lassen sich Zwitter trotzdem nicht. Starker Stress durch Hitze, Licht in der Dunkelphase oder grobe Schnitte während der Blüte kann einzelne männliche Blüten auslösen. Schau dir deine Pflanzen ab der zweiten Blütewoche deshalb regelmäßig genau an.

Mittlere Blütezeit

Die Uhr startet bei photoperiodischen Sorten mit dem Umstellen auf 12 Stunden Licht, die Wachstumsphase davor kommt dazu. Mit rund acht bis neun Wochen liegt die Sorte im Mittelfeld.

Draußen in Mitteleuropa werden solche Sorten oft bis Anfang oder Mitte Oktober reif. Plane im Zelt eine Woche Puffer ein. Über die Ernte entscheiden am Ende die Trichome.

Größe und Ertrag: L

Mit der Klasse L liegt Emperor's Cut in unserer Skala aus M, L und XL im oberen Mittelfeld. Im Zelt braucht eine L-Pflanze etwas Höhe und profitieren davon, wenn du sie früh herunterbindest oder toppst.

Draußen kannst du mit kräftigen Pflanzen rechnen, wenn Topfgröße und Sonne passen. Der tatsächliche Ertrag hängt von Licht, Wurzelraum, Dauer der Wachstumsphase und deiner Pflege ab.

Washer-Genetik

Als Washer bezeichnet man Sorten, deren Harzköpfe sich bei der Extraktion mit Eiswasser besonders leicht lösen und viel Ausbeute bringen. Der Züchter zählt Emperor's Cut dazu.

Eine einheitliche Prüfung dafür gibt es nicht. Die Einstufung beruht auf Erfahrungswerten, und selbst innerhalb einer Washer-Sorte unterscheiden sich einzelne Phänotypen deutlich. Im Anbau kommt es auf einen sauber gewählten Erntezeitpunkt und einen schonenden Umgang mit den Blüten an, damit die Harzköpfe heil bleiben.

Aroma & Terpene

Kräftig und stechend

Emperor's Cut hat ein kräftiges, stechendes Aroma mit Noten von Skunk, Käse, Knoblauch oder Moschus. Woher der Skunk-Geruch von Hanf kommt, hat eine Studie von Oswald und Kollegen (ACS Omega, 2021) untersucht. Als Hauptquelle fanden die Forscher eine Schwefelverbindung namens 3-Methyl-2-buten-1-thiol, kein Terpen. Eine Mischung der häufigsten Duftstoffe der Blüte, überwiegend Terpene, roch in der Studie nach Hanf, aber erst mit dieser Verbindung nach Skunk. Laut Sortenangabe prägen Limonen, Myrcen und Caryophyllen das übrige Profil von Emperor's Cut.

Für so kräftige Sorten lohnt im Zelt ein Aktivkohlefilter in der Abluft.

Zitrusfrisch und spritzig

Im Aroma von Emperor's Cut stehen frische Zitrusnoten im Vordergrund, oft mit Anklängen an Zitrone, Limette oder Orangenschale. Hinter Zitrusduft in Hanf steckt meist Limonen, teils auch Terpinolen. Laut Sortenangabe prägen Limonen, Myrcen und Caryophyllen das Profil von Emperor's Cut.

Welche Terpene eine Pflanze bildet, legt vor allem ihre Genetik fest. Licht, Erntezeitpunkt und Trocknung verschieben nur die Mengen. Limonen gehört zu den leichten Monoterpenen und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. Kühl, dunkel und mit wenig Luft im Glas bleibt die frische Spitze am längsten erhalten.

Erdig, harzig, würzig

Im Aroma von Emperor's Cut dominieren erdige, harzige und würzige Töne, die an Waldboden, Holz, Kräuter oder Weihrauch erinnern. Erdige Noten deuten oft auf Myrcen hin, würzig-holzige auf Beta-Caryophyllen und Humulen. Laut Sortenangabe prägen Limonen, Myrcen und Caryophyllen das Profil von Emperor's Cut.

Caryophyllen und Humulen sind schwere Sesquiterpene und verdunsten langsamer als frische Monoterpene. Deshalb hält sich eine würzige Grundnote oft länger als die frischen Spitzen. Ganz ohne Verlust geht es trotzdem nicht: Auch harzige Sorten verlieren in einem warmen, offenen Glas Aroma.

Limonen: frische Zitrusschale

Limonen ist der Duft von Orangen- und Zitronenschale, dort macht es den Großteil des ätherischen Öls aus. In Hanf sorgt es für frische, spritzige Zitrusnoten. Chemisch ist Limonen ein Monoterpen aus zehn Kohlenstoffatomen. Bei Emperor's Cut nennt die Sortenangabe Limonen im Terpenprofil, vollständig: Limonen, Myrcen und Caryophyllen.

Sein Siedepunkt liegt bei rund 176 bis 178 °C, je nach Quelle. Erstaunlich stabil zeigte sich Limonen in einer älteren Lagerstudie: Sein Anteil am Blütenöl blieb über drei Monate bei rund 16 Prozent.

Myrcen: erdig und fruchtig

Myrcen ist in vielen Hanfsorten das häufigste Terpen. Es riecht erdig, leicht moschusartig und nach reifen Früchten, manche sagen auch nach Hopfen. Außerhalb von Hanf steckt Myrcen in Hopfen, Zitronengras, Thymian, Lorbeer und Mango. Bei Emperor's Cut gehört Myrcen laut Sortenangabe zum Terpenprofil, das ganze Profil: Limonen, Myrcen und Caryophyllen.

Als leichtes Monoterpen siedet Myrcen bei rund 168 °C und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. In einer älteren Messreihe von Ross und ElSohly (1996) sank sein Anteil am Blütenöl nach Trocknung und drei Monaten Lagerung von 67 auf 33 Prozent.

Caryophyllen: Pfeffer und Nelke

Beta-Caryophyllen riecht pfeffrig, würzig und holzig. Du kennst es aus schwarzem Pfeffer, Gewürznelke, Oregano und Rosmarin. Als Sesquiterpen mit 15 Kohlenstoffatomen ist es schwerer als die frischen Monoterpene und siedet erst bei rund 263 °C. Laut Sortenangabe gehört Caryophyllen bei Emperor's Cut zum Terpenprofil: Limonen, Myrcen und Caryophyllen.

In Laborproben steigt und fällt es fast immer zusammen mit Humulen. An der Luft reagiert es langsam zu Caryophyllenoxid, das auf Befunden länger gelagerter Ware auftauchen kann.

Genetik

Hybrid

Laut Jack Herer ist Emperor's Cut ein Hybrid, bei dem keine Seite klar überwiegt. Wuchs, Streckung und Blütenform liegen damit irgendwo zwischen Indica und Sativa.

Gerade bei Hybriden fallen Geschwister aus derselben Packung oft unterschiedlich aus: Die eine Pflanze wird buschig, die andere schießt in die Höhe. Lass im Zelt deshalb etwas Luft nach oben und gleich Höhenunterschiede mit Herunterbinden aus. Wer mehrere Pflanzen stellt, sieht schnell, welcher Typ sich durchsetzt. Gekreuzt wurde die Sorte aus Starfire Chem BX × Early Orange.

Erfahrungen

Was Grower berichten: entspannend

Bei Emperor's Cut berichten Grower und Kundschaft häufig von einem entspannenden Eindruck. Im Sprachgebrauch der Erfahrungsberichte ist „entspannend“ das Gegenstück zu „aktivierend“, gemeint ist also eher ein gemächliches Tempo. Wir geben hier nur wieder, was andere erzählen. Jeder Mensch nimmt eine Sorte anders wahr, und die Beschreibung ist ein Erfahrungswert, keine Eigenschaft der Samen.

Was Grower berichten: ausgeglichen

Bei Emperor's Cut berichten Grower und Kundschaft häufig von einem ausgeglichenen Eindruck. Als ausgeglichen gilt eine Sorte in Erfahrungsberichten meist dann, wenn weder ein wacher noch ein gemächlicher Eindruck überwiegt. Für die Sortenwahl im Anbau sagen Blütezeit, Ertrag und Erfahrungslevel mehr aus als Erfahrungsberichte. Wahrnehmungen sind individuell verschieden, und die Angabe ist keine Eigenschaft der Samen.

Was Grower berichten: kreativ

Grower und Kundschaft beschreiben Emperor's Cut häufig als kreativ. Wer von kreativen Sorten berichtet, meint meist einen verspielten, ideenreichen Eindruck. Die Einordnung beruht auf persönlichen Erfahrungsberichten und ist keine Zusage von uns. Wie eine Sorte wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und die Samen selbst tragen diese Eigenschaft nicht in sich.

Erfahrungsberichte von Grower:innen und Angaben des Züchters, keine Zusage zur Wirkung.

Häufige Fragen zu Emperor's Cut

Wie groß wird Emperor's Cut?

Emperor's Cut steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse L (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.

Ist Emperor's Cut feminisiert oder Autoflower?

Die Samen sind feminisiert, aus ihnen wachsen fast ausschließlich weibliche Pflanzen. Die Sorte ist photoperiodisch und beginnt zu blühen, sobald die Lichtdauer auf 12 Stunden sinkt.

Von welchem Züchter stammt Emperor's Cut?

Emperor's Cut stammt von Jack Herer. Die Elternsorten laut Züchter: Starfire Chem BX × Early Orange.

Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.

Rechtlicher Hinweis

Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.

So gelingt dein Anbau

In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.