Royal Queen Seeds

Blue Mystic (5 Samen | Feminisiert) - Royal Queen Seeds

Auf einen Blick

KreuzungOregon Blueberry x Northern Light
SamenartFeminisiert
Sativa / Indica80 % Indica / 20 % Sativa
Blütezeit55–60 Tage
Ertrag375–425 g/m²
THCmittel (13–18 %)
AromaBonbon, Fruchtig
TerpeneMyrcen, Pinen, Caryophyllen
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Über Blue Mystic

Blue Mystic verbindet Oregon Blueberry mit Northern Light. Laut Royal Queen Seeds ist die Sorte zu 80 Prozent Indica und bleibt sehr kompakt, mit wenig Streckung in der Blüte.

Die Blüte dauert laut beiden Quellen 55 bis 60 Tage. Drinnen nennt der Züchter 60 bis 100 cm Höhe und 375 bis 425 g/m² bei mittlerem CBD. Draußen empfiehlt er sie nur in warmem, mediterranem Klima, nicht in Nordeuropa. Nach seinen Werten liegt die feminisierte Sorte in der THC-Klasse mittel (13 bis 18 Prozent) und drinnen in unserer Ertragsklasse M. Beim Geschmack kommen Beere, Süße, Erde, Bonbon und Frucht zusammen, als Hauptterpene sind Myrcen, Pinen und Caryophyllen eingetragen. Wenn du in Deutschland anbaust, gehört Blue Mystic ins Zelt, wo ihre niedrige Wuchshöhe unter einer flachen Lampe gut zur Geltung kommt.

Steckbrief

ZüchterRoyal Queen Seeds
Samenartfeminisiert
GenetikIndica-dominant
AbstammungOregon Blueberry x Northern Light
THCMittel (13–18 % THC)
Blütezeit55–60 Tage
Größe / ErtragM (Skala M · L · XL)
Höhe drinnen60–100 cm
Höhe draußen180–220 cm
Ertrag drinnen375–425 g/m²
Ertrag draußen400–450 g/Pflanze
Ernte draußenOktober
GeschmackObst & Beeren, Süß, Erdige, Harzige & Würzige Noten, Süßwaren & Dessert, Fruchtig
TerpeneMyrcen, Pinen und Caryophyllen
Profil laut ZüchterEntspannend

Anbau

Feminisiert: fast nur Weibchen

Aus den feminisierten Samen von Blue Mystic wachsen so gut wie ausschließlich weibliche Pflanzen, und nur die bilden Blüten. Männchen aussortieren musst du nicht, jeder Samen zählt für deine Planung. Das spart Platz, gerade wenn du nur wenige Pflanzen stellst.

Ganz ausschließen lassen sich Zwitter trotzdem nicht. Starker Stress durch Hitze, Licht in der Dunkelphase oder grobe Schnitte während der Blüte kann einzelne männliche Blüten auslösen. Schau dir deine Pflanzen ab der zweiten Blütewoche deshalb regelmäßig genau an.

Größe und Ertrag: M

In unserer Skala aus M, L und XL steht Blue Mystic mit der Klasse M am unteren Ende. Gemeint ist eine eher kompakte Pflanze mit moderatem Ertrag.

Für viele Grows ist das genau richtig. Kleine Pflanzen passen in niedrige Zelte oder auf den Balkon und lassen sich leicht versorgen. Ist die Sorte photoperiodisch, holst du mit Training und einer etwas längeren Wachstumsphase mehr heraus. Was am Ende im Glas landet, entscheiden Licht, Topfgröße und deine Pflege.

Aroma & Terpene

Fruchtig: Obst und Beeren

Das Aroma von Blue Mystic geht in Richtung Obst und Beeren, mit Noten von Erdbeere, Kirsche, Traube oder reifem Pfirsich. Solche Fruchtaromen entstehen in Hanf aus dem Zusammenspiel mehrerer Terpene, häufig mit Myrcen und Limonen im Profil. Für Blue Mystic nennt die Sortenangabe Myrcen, Pinen und Caryophyllen. Die Elternlinie von Blue Mystic: Oregon Blueberry x Northern Light.

Vererbt wird das Grundprofil vor allem über die Genetik. Eine langsame, nicht zu warme Trocknung schützt die fruchtigen Spitzen. Riecht die Ernte danach eher nach Heu als nach Frucht, wurde meist zu schnell und zu warm getrocknet.

Süß

Blue Mystic wird mit einem süßen Aroma beschrieben. Süße ist ein Eindruck der Nase und lässt sich keinem einzelnen Terpen sicher zuordnen. Leicht süßliche Töne bringen zum Beispiel Linalool und Ocimen mit, die nebenbei blumig oder krautig riechen. Laut Sortenangabe gehören Myrcen, Pinen und Caryophyllen zum Profil von Blue Mystic. Die Elternlinie von Blue Mystic: Oregon Blueberry x Northern Light.

Süße, leichte Noten verfliegen beim Trocknen schneller als schwere, würzige. Kühl, dunkel und luftdicht gelagert, bleibt mehr davon erhalten.

Erdig, harzig, würzig

Im Aroma von Blue Mystic dominieren erdige, harzige und würzige Töne, die an Waldboden, Holz, Kräuter oder Weihrauch erinnern. Erdige Noten deuten oft auf Myrcen hin, würzig-holzige auf Beta-Caryophyllen und Humulen. Laut Sortenangabe prägen Myrcen, Pinen und Caryophyllen das Profil von Blue Mystic.

Caryophyllen und Humulen sind schwere Sesquiterpene und verdunsten langsamer als frische Monoterpene. Deshalb hält sich eine würzige Grundnote oft länger als die frischen Spitzen. Ganz ohne Verlust geht es trotzdem nicht: Auch harzige Sorten verlieren in einem warmen, offenen Glas Aroma.

Süß wie ein Dessert

Blue Mystic gehört zu den Sorten mit süßem Dessert-Aroma, das an Vanille, Gebäck, Karamell oder Bonbons erinnern kann. Dessert-Noten wie Keks oder Karamell sind Eindrücke der Nase und keine Laborwerte. Einem einzelnen Terpen lassen sie sich nicht sicher zuordnen. Laut Sortenangabe stehen bei Blue Mystic Myrcen, Pinen und Caryophyllen im Vordergrund. Die Elternlinie von Blue Mystic: Oregon Blueberry x Northern Light.

Namen wie Gelato, Wedding Cake oder Cookies beschreiben übrigens Duftnoten, nicht die Abstammung. Luftdicht, kühl und dunkel aufbewahrt, hält sich ein süßer Duft deutlich länger als in einem halbvollen Glas am Fenster.

Fruchtig

Blue Mystic hat ein fruchtiges Aroma. „Fruchtig“ ist ein Sammelbegriff der Szene und lässt offen, ob eher Beeren, Steinobst oder Tropenfrucht gemeint sind. Fruchtige Profile entstehen in Hanf meist aus mehreren Terpenen, oft mit Myrcen und Limonen. Für Blue Mystic nennt die Sortenangabe Myrcen, Pinen und Caryophyllen. Die Elternlinie von Blue Mystic: Oregon Blueberry x Northern Light.

Das Grundprofil einer Sorte ist vor allem Genetik. Eine langsame, nicht zu warme Trocknung schützt die fruchtigen Spitzen, die zu den flüchtigsten Duftstoffen gehören.

Myrcen: erdig und fruchtig

Myrcen ist in vielen Hanfsorten das häufigste Terpen. Es riecht erdig, leicht moschusartig und nach reifen Früchten, manche sagen auch nach Hopfen. Außerhalb von Hanf steckt Myrcen in Hopfen, Zitronengras, Thymian, Lorbeer und Mango. Bei Blue Mystic gehört Myrcen laut Sortenangabe zum Terpenprofil, das ganze Profil: Myrcen, Pinen und Caryophyllen.

Als leichtes Monoterpen siedet Myrcen bei rund 168 °C und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. In einer älteren Messreihe von Ross und ElSohly (1996) sank sein Anteil am Blütenöl nach Trocknung und drei Monaten Lagerung von 67 auf 33 Prozent.

Pinen: Kiefer und Harz

Pinen gibt es in zwei Formen, Alpha- und Beta-Pinen. Beide riechen nach Kiefernnadeln, Harz und frischem Wald. Vorkommen außerhalb von Hanf: Nadelbäume, Rosmarin, Basilikum und Dill. Laut Sortenangabe gehört Pinen bei Blue Mystic zum Terpenprofil, insgesamt genannt: Myrcen, Pinen und Caryophyllen.

Mit rund 155 °C hat Alpha-Pinen den niedrigsten Siedepunkt der großen Hanfterpene. Bei Zimmertemperatur ist es rund 30-mal so flüchtig wie Linalool. Viel Pinen auf einem Laborbefund spricht deshalb eher für frische Ware.

Caryophyllen: Pfeffer und Nelke

Beta-Caryophyllen riecht pfeffrig, würzig und holzig. Du kennst es aus schwarzem Pfeffer, Gewürznelke, Oregano und Rosmarin. Als Sesquiterpen mit 15 Kohlenstoffatomen ist es schwerer als die frischen Monoterpene und siedet erst bei rund 263 °C. Laut Sortenangabe gehört Caryophyllen bei Blue Mystic zum Terpenprofil: Myrcen, Pinen und Caryophyllen.

In Laborproben steigt und fällt es fast immer zusammen mit Humulen. An der Luft reagiert es langsam zu Caryophyllenoxid, das auf Befunden länger gelagerter Ware auftauchen kann.

Genetik

Indica-dominant

Laut Royal Queen Seeds überwiegt bei Blue Mystic der Indica-Anteil. Beim Grow zeigt sich das meist an kompaktem Wuchs, kurzen Abständen zwischen den Blütenständen und breiten, dunkelgrünen Blättern. Damit kommst du gut mit kleineren Zelten und niedrig hängenden Lampen zurecht.

Die Sativa-Seite kann sich trotzdem zeigen, etwa durch etwas mehr Streckung zu Beginn der Blüte. Wie stark welche Seite durchkommt, ist von Samen zu Samen verschieden. Die Elternlinien: Oregon Blueberry x Northern Light.

THC im mittleren Bereich

Mit 13–18 % THC liegt Blue Mystic von Royal Queen Seeds im Mittelfeld unseres Sortiments.

Solche Werte stammen aus Messungen an einzelnen Pflanzen. Den tatsächlichen Gehalt deiner Blüten bestimmen vor allem Licht, Nährstoffe, Erntezeitpunkt und Trocknung. Katalogwerte taugen deshalb als Orientierung. Ein Versprechen für jede einzelne Pflanze sind sie nicht.

Erfahrungen

Was Grower berichten: entspannend

Bei Blue Mystic berichten Grower und Kundschaft häufig von einem entspannenden Eindruck. Im Sprachgebrauch der Erfahrungsberichte ist „entspannend“ das Gegenstück zu „aktivierend“, gemeint ist also eher ein gemächliches Tempo. Wir geben hier nur wieder, was andere erzählen. Jeder Mensch nimmt eine Sorte anders wahr, und die Beschreibung ist ein Erfahrungswert, keine Eigenschaft der Samen.

Erfahrungsberichte von Grower:innen und Angaben des Züchters, keine Zusage zur Wirkung.

Häufige Fragen zu Blue Mystic

Wie lange ist die Blütezeit von Blue Mystic?

Laut Züchter blüht Blue Mystic rund 55–60 Tage. Gezählt wird ab dem Umstellen auf 12 Stunden Licht; die Wachstumsphase davor kommt dazu.

Wie groß wird Blue Mystic?

Blue Mystic steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse M (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.

Ist Blue Mystic feminisiert oder Autoflower?

Die Samen sind feminisiert, aus ihnen wachsen fast ausschließlich weibliche Pflanzen. Die Sorte ist photoperiodisch und beginnt zu blühen, sobald die Lichtdauer auf 12 Stunden sinkt.

Von welchem Züchter stammt Blue Mystic?

Blue Mystic stammt von Royal Queen Seeds. Die Elternsorten laut Züchter: Oregon Blueberry x Northern Light.

Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.

Rechtlicher Hinweis

Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.

So gelingt dein Anbau

In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.