Cipher Genetics

Blue Corgi (3 Samen | Regular) - Cipher Genetics

Auf einen Blick

Kreuzung(Albany Sour Diesel x Blue Nerds) x Chem Bx (Chemdog 4 x Stardawg)
SamenartRegulär
Sativa / IndicaHybrid
BlütezeitBlüteklasse 56–65 Tage
ErtragKlasse L (M · L · XL)
AromaDiesel, Beere, Zitrus
TerpeneMyrcen, Caryophyllen, Limonen
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Über Blue Corgi

Blue Corgi verbindet eine Diesel- mit einer Chem-Linie: Albany Sour Diesel wurde mit Blue Nerds gekreuzt, das Ergebnis dann mit Chem Bx (Chemdog 4 x Stardawg). Im Aroma zeigt sich beides, in den Sortendaten stehen Diesel, Beere und Zitrus.

Cipher Genetics bietet Blue Corgi als reguläre Samen an. In den Sortendaten ist sie ein Hybrid in der Blüteklasse 56 bis 65 Tage und der Ertragsklasse L, mit Myrcen, Caryophyllen und Limonen als Hauptterpenen. Weitere Wuchsangaben sind nicht hinterlegt. Wenn du mit regulären Samen arbeitest und unter den Pflanzen die beerige oder die dieselige Seite herausselektieren willst, bietet Blue Corgi beides in einer Packung.

Steckbrief

ZüchterCipher Genetics
Samenartregulär
GenetikHybrid
Abstammung(Albany Sour Diesel x Blue Nerds) x Chem Bx (Chemdog 4 x Stardawg)
BlütezeitMittel
Größe / ErtragL (Skala M · L · XL)
GeschmackGas, Diesel & Chemisch, Obst & Beeren, Zitrus & Spritzig
TerpeneMyrcen, Caryophyllen und Limonen
Profil laut ZüchterEntspannend, Euphorisch

Anbau

Regular: Männchen und Weibchen

Blue Corgi gibt es als reguläre Saat, also nicht feminisiert. Aus diesen Samen wachsen männliche und weibliche Pflanzen, wie viele von welchem Geschlecht, zeigt sich erst im Grow. Blüten liefern nur die Weibchen.

Männchen erkennst du meist in den ersten Blütewochen an kleinen, runden Pollensäcken. Nimm sie raus, bevor sie aufplatzen, sonst setzen deine Weibchen Samen an. Reguläre Saat lohnt sich vor allem, wenn du selbst kreuzen oder dir eine Mutterpflanze aussuchen willst.

Mittlere Blütezeit

Die Uhr startet bei photoperiodischen Sorten mit dem Umstellen auf 12 Stunden Licht, die Wachstumsphase davor kommt dazu. Mit rund acht bis neun Wochen liegt die Sorte im Mittelfeld.

Draußen in Mitteleuropa werden solche Sorten oft bis Anfang oder Mitte Oktober reif. Plane im Zelt eine Woche Puffer ein. Über die Ernte entscheiden am Ende die Trichome.

Größe und Ertrag: L

Mit der Klasse L liegt Blue Corgi in unserer Skala aus M, L und XL im oberen Mittelfeld. Im Zelt braucht eine L-Pflanze etwas Höhe und profitieren davon, wenn du sie früh herunterbindest oder toppst.

Draußen kannst du mit kräftigen Pflanzen rechnen, wenn Topfgröße und Sonne passen. Der tatsächliche Ertrag hängt von Licht, Wurzelraum, Dauer der Wachstumsphase und deiner Pflege ab.

Aroma & Terpene

Gas, Diesel, Chemie

Blue Corgi gehört zu den Sorten mit Gas-, Diesel- oder Chemie-Noten im Duft. Bei Zitrus oder Kiefer lässt sich das passende Terpen gut benennen, bei Treibstoff-Noten deutlich schwerer. Laut Sortenangabe gehören Myrcen, Caryophyllen und Limonen zum Profil von Blue Corgi. Die Elternlinie von Blue Corgi: (Albany Sour Diesel x Blue Nerds) x Chem Bx (Chemdog 4 x Stardawg).

Das Duftprofil einer Sorte ist vor allem Genetik, darum lohnt bei Gas-Sorten der Blick auf die Abstammung. Im Anbau sind solche Noten meist deutlich wahrnehmbar. Ein Aktivkohlefilter in der Abluft hält den Geruch im Zelt.

Fruchtig: Obst und Beeren

Das Aroma von Blue Corgi geht in Richtung Obst und Beeren, mit Noten von Erdbeere, Kirsche, Traube oder reifem Pfirsich. Solche Fruchtaromen entstehen in Hanf aus dem Zusammenspiel mehrerer Terpene, häufig mit Myrcen und Limonen im Profil. Für Blue Corgi nennt die Sortenangabe Myrcen, Caryophyllen und Limonen. Die Elternlinie von Blue Corgi: (Albany Sour Diesel x Blue Nerds) x Chem Bx (Chemdog 4 x Stardawg).

Vererbt wird das Grundprofil vor allem über die Genetik. Eine langsame, nicht zu warme Trocknung schützt die fruchtigen Spitzen. Riecht die Ernte danach eher nach Heu als nach Frucht, wurde meist zu schnell und zu warm getrocknet.

Zitrusfrisch und spritzig

Im Aroma von Blue Corgi stehen frische Zitrusnoten im Vordergrund, oft mit Anklängen an Zitrone, Limette oder Orangenschale. Hinter Zitrusduft in Hanf steckt meist Limonen, teils auch Terpinolen. Laut Sortenangabe prägen Myrcen, Caryophyllen und Limonen das Profil von Blue Corgi.

Welche Terpene eine Pflanze bildet, legt vor allem ihre Genetik fest. Licht, Erntezeitpunkt und Trocknung verschieben nur die Mengen. Limonen gehört zu den leichten Monoterpenen und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. Kühl, dunkel und mit wenig Luft im Glas bleibt die frische Spitze am längsten erhalten.

Myrcen: erdig und fruchtig

Myrcen ist in vielen Hanfsorten das häufigste Terpen. Es riecht erdig, leicht moschusartig und nach reifen Früchten, manche sagen auch nach Hopfen. Außerhalb von Hanf steckt Myrcen in Hopfen, Zitronengras, Thymian, Lorbeer und Mango. Bei Blue Corgi gehört Myrcen laut Sortenangabe zum Terpenprofil, das ganze Profil: Myrcen, Caryophyllen und Limonen.

Als leichtes Monoterpen siedet Myrcen bei rund 168 °C und verdunstet schon bei Zimmertemperatur. In einer älteren Messreihe von Ross und ElSohly (1996) sank sein Anteil am Blütenöl nach Trocknung und drei Monaten Lagerung von 67 auf 33 Prozent.

Caryophyllen: Pfeffer und Nelke

Beta-Caryophyllen riecht pfeffrig, würzig und holzig. Du kennst es aus schwarzem Pfeffer, Gewürznelke, Oregano und Rosmarin. Als Sesquiterpen mit 15 Kohlenstoffatomen ist es schwerer als die frischen Monoterpene und siedet erst bei rund 263 °C. Laut Sortenangabe gehört Caryophyllen bei Blue Corgi zum Terpenprofil: Myrcen, Caryophyllen und Limonen.

In Laborproben steigt und fällt es fast immer zusammen mit Humulen. An der Luft reagiert es langsam zu Caryophyllenoxid, das auf Befunden länger gelagerter Ware auftauchen kann.

Limonen: frische Zitrusschale

Limonen ist der Duft von Orangen- und Zitronenschale, dort macht es den Großteil des ätherischen Öls aus. In Hanf sorgt es für frische, spritzige Zitrusnoten. Chemisch ist Limonen ein Monoterpen aus zehn Kohlenstoffatomen. Bei Blue Corgi nennt die Sortenangabe Limonen im Terpenprofil, vollständig: Myrcen, Caryophyllen und Limonen.

Sein Siedepunkt liegt bei rund 176 bis 178 °C, je nach Quelle. Erstaunlich stabil zeigte sich Limonen in einer älteren Lagerstudie: Sein Anteil am Blütenöl blieb über drei Monate bei rund 16 Prozent.

Genetik

Hybrid

Laut Cipher Genetics ist Blue Corgi ein Hybrid, bei dem keine Seite klar überwiegt. Wuchs, Streckung und Blütenform liegen damit irgendwo zwischen Indica und Sativa.

Gerade bei Hybriden fallen Geschwister aus derselben Packung oft unterschiedlich aus: Die eine Pflanze wird buschig, die andere schießt in die Höhe. Lass im Zelt deshalb etwas Luft nach oben und gleich Höhenunterschiede mit Herunterbinden aus. Wer mehrere Pflanzen stellt, sieht schnell, welcher Typ sich durchsetzt. Gekreuzt wurde die Sorte aus (Albany Sour Diesel x Blue Nerds) x Chem Bx (Chemdog 4 x Stardawg).

Erfahrungen

Was Grower berichten: entspannend

Bei Blue Corgi berichten Grower und Kundschaft häufig von einem entspannenden Eindruck. Im Sprachgebrauch der Erfahrungsberichte ist „entspannend“ das Gegenstück zu „aktivierend“, gemeint ist also eher ein gemächliches Tempo. Wir geben hier nur wieder, was andere erzählen. Jeder Mensch nimmt eine Sorte anders wahr, und die Beschreibung ist ein Erfahrungswert, keine Eigenschaft der Samen.

Was Grower berichten: euphorisch

Grower und Kundschaft berichten bei Blue Corgi häufig von einem euphorischen Eindruck. „Euphorisch“ ist eine Sammelbezeichnung aus Erfahrungsberichten, die wir übernehmen, ohne sie zu bewerten. Eine Zusage von uns ist mit dem Begriff nicht verbunden. Wie eine Sorte wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und die Samen selbst tragen diese Eigenschaft nicht in sich.

Erfahrungsberichte von Grower:innen und Angaben des Züchters, keine Zusage zur Wirkung.

Häufige Fragen zu Blue Corgi

Wie groß wird Blue Corgi?

Blue Corgi steht in unserer Einteilung in der Größen- und Ertragsklasse L (Skala M, L, XL). Wie groß deine Pflanze tatsächlich wird, hängt von Topfgröße, Licht und Pflege ab.

Ist Blue Corgi feminisiert oder Autoflower?

Es sind reguläre Samen: Aus ihnen wachsen männliche und weibliche Pflanzen. Die Sorte ist photoperiodisch und beginnt zu blühen, sobald die Lichtdauer auf 12 Stunden sinkt.

Von welchem Züchter stammt Blue Corgi?

Blue Corgi stammt von Cipher Genetics. Die Elternsorten laut Züchter: (Albany Sour Diesel x Blue Nerds) x Chem Bx (Chemdog 4 x Stardawg).

Die Antworten ersetzen keine medizinische Beratung.

Rechtlicher Hinweis

Der Umgang mit Cannabissamen ist in Deutschland nach § 4 KCanG erlaubt, sofern die Samen nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt sind. Der Anbau ist nur Erwachsenen im Rahmen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) erlaubt: bis zu drei Pflanzen im privaten Eigenanbau, geschützt vor Kindern und Jugendlichen. Beachte die Regeln in deinem Land.

So gelingt dein Anbau

In unseren Blog-Beiträgen findest du alle wichtigen Infos zu Cannabis-Samen und dem richtigen Anbau.